Die Möglichkeiten, die The Elder Scrolls V: Skyrim bietet, sind unglaublich umfangreich. Nahezu alle Tiere oder Menschen lassen sich angreifen, fast jedes Tier lässt sich in essbare Nahrung verwandeln, um das Gesundheitslevel wieder anzuheben und überhaupt lässt einem das Spiel Freiheiten, die man sonst kaum kennt - sofern man bereit ist die Konsequenzen dafür zu tragen. Etwas, dass jedoch nicht möglich ist - und auch von den Entwicklern gar nicht vorgesehen sein sollte - ist das Angreifen von Kindern. Das ändert sich jetzt mit einem kürzlich veröffentlichten Mod, der allerdings durchaus fragwürdig ist.

The Elder Scrolls 5: Skyrim - Mod ermöglicht das Töten von Kindern

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Egal ob Mensch oder Tier - in Skyrim lässt sich alles angreifen und töten. Bis auf Kinder - und das wird nun mit einem recht fragwürdigen Mod geändert.
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Aus guten Gründen ist es nicht möglich, dass Kinder in Skyrim Schaden nehmen. Sie sowie die für Quests wichtige Personen, sind unsterblich - so gibt es zumindest die Engine vor. Einige Spieler sind von den Kindern allerdings ziemlich genervt, denn sie lärmen herum, verpetzen den Spieler und sind die meiste Zeit über einfach nur lästig. Der Coder Xylozi entwickelte nun den Mod „Killable Children“, bei dem der Name Programm ist: Kinder können nicht nur angegriffen, sondern auch getötet werden. Selbst wenn es sich dabei um virtuelle Kinder handelt, so bekleckert sich der Entwickler des Mods nicht unbedingt mit Ruhm - zumindest nicht mit positivem. Für Bethesda könnte das ebenfalls eine Menge negativer Publicity bedeuten, sofern der Mod auf ein entsprechendes Medienecho stößt. Die Entwickler und der Publisher des Spiels dürften sich allerdings auch kaum mit dem Mod identifizieren: Sie bestehen nämlich ausdrücklich darauf, dass es Personen im Spiel geben muss, die unsterblich sind. Und Kinder gehören ebenso ausdrücklich dazu. Es bleibt somit abzuwarten, ob hier ein Patch herausgebracht wird, der den „Killable Children“-Mod wieder deaktiviert.

Der Mod kann allerdings nur über den Skyrim Nexus heruntergeladen werden und ist ausschließlich für registrierte Mitglieder zugänglich, die explizit Zugang zu Inhalten für Erwachsene beantragt haben. Das ändert allerdings noch nichts daran, dass eine Spielmodifikation, mit der Kinder im Spiel getötet werden können, moralisch fragwürdig ist und gerade hierzulande mit Sicherheit wieder einen Beitrag zur „Killerspiel-Debatte“ liefert.

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