Die Charakterentwicklung funktioniert ein wenig anders als in den Vorgängern. Noch immer läuft das System nach dem Prinzip „Learning by doing“ ab, heißt: Ihr steigert die Werte in den verschiedenen Fähigkeiten, indem ihr diese einfach anwendet. Wer viel mit dem Einhänder kämpft, wird darin besser; wer oft blockt, steigert den entsprechenden Wert. Bis hierher alles wie gehabt.

Aber im Gegensatz etwa zu Morrowind oder Oblivion ist das System nicht mehr in Haupt- und Nebenfertigkeiten unterteilt, von denen ihr euch bei der Charaktererstellung welche aussuchen müsst. In Skyrim ist es egal, welche Fertigkeiten gesteigert werden – ist oft genug etwas gesteigert worden, steigt ihr eine Stufe auf.

Statt jetzt die körperlichen Attribute zu erhöhen, die am meisten beansprucht wurden, wie es teils in den Vorgängern der Fall war, bietet euch Skyrim nur drei Grundrichtungen an: Lebensenergie, Ausdauer und Mana. Sucht euch den Wert aus, der eurem Spielstil entspricht. Krieger setzen auf Ausdauer und Energie, Magier dagegen werden mit mehr Magicka glücklich. Ihr müsst zum Aufsteigen auch nicht mehr irgendwo schlafen gehen, sondern könnt einfach das Spielmenü öffnen und aufsteigen, und zwar jederzeit. Auch in einem schweren Kampf.

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Pro Level-up bekommt ihr außerdem einen Punkt, den ihr in die sogenannten Perks investieren könnt. Dabei handelt es sich um Spezialisierungen auf gewissen Bereichen, etwa Leichte Rüstung, Blocken, Fernkampf und so weiter. Pro Fertigkeit gibt es eine Art Skill-Baum, dargestellt als Sternbild. Hier könnt ihr jede Fertigkeit in die gewünschte Richtung entwickeln und bestimmte Boni erlangen. Das sind nur zwei Beispiele, stellvertretend für eine ganze Masse an Perk-Bäumen, in denen ihr wildern könnt.

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