Wenn man sich bei Bethesdas Rollenspielen auf eins verlassen kann, dann darauf, dass sie riesig und uferlos sind. „The Elder Scrolls V: Skyrim“ ist dermaßen verwinkelt und voll mit allem möglichen Kram, dass man die Übersicht schnell verlieren kann. Unsere Komplettlösung geben wir euch als Begleiter an die Seite.

The Elder Scrolls 5: Skyrim - Creation Kit Trailer11 weitere Videos

Update 1: Der erste DLC ist mittlerweile da und ihr findet bei uns natürlich auch die Dawnguard-Komplettlösung, die euch durch die Geschichte von Dämmerwacht und Vampiren führt.

Update 2: Auch die Dragonborn-Komplettlösung zum zweiten DLC findet ihr bei uns.

Autoren: Sebastian Thor, Heiner Gumprecht, Guido Grose, Jan-Christian Frühmark

Jeder braucht mal einen Tipp für das Leben in Himmelsrand, und sei es nur eine Richtungsangabe oder Auskunft darüber, wo welcher Händler oder Lehrer zu finden ist. In unserer Lösung führen wir euch durch die Haupt- und Nebenquests des Abenteuers, wir nehmen uns die unter „Verschiedenes“ abgehefteten Aufträge vor und erkunden auch sonst alles, was wir finden.

Bevor ihr unten in der Navigation schmökern könnt, hier ein paar Hinweise für jeden, der sein Abenteurerleben in vollen Zügen genießen will.

Allgemeine Tipps

1. Ruhig und langsam spielen. Euch hetzt keiner. Nur wer Skyrim ausgiebig genießt und sich alles ansieht, kann voll und ganz in die Welt eintauchen. Ihr erfahrt Gerüchte, lest Bücher, schnüffelt in Hütten, Höhlen und Hallen. Seht euch alles an. Wer weiß, wo sich eine kleine Quest oder ein paar wertvolle Informationen verbergen?

2. Lesen bildet! Wann immer ihr ein Buch in die Hand nehmen könnt, tut das! Es gibt nicht nur witzige Kurzgeschichten aus Tamriel zu lesen, nicht bloß Geschichtliches, sondern hin und wieder auch Missionen, die ihr nur bekommt, wenn ihr ein bestimmtes Buch gelesen habt. Zudem gibt es Wälzer, die beim Aufschlagen gleich eine eurer Fertigkeiten steigern. Eine Übersicht findet ihr im Lehrbücher-Guide.

3. Das Charaktersystem funktioniert ein wenig anders als in den Vorgängern. Es gibt keine Primär- und Sekundärfertigkeiten mehr, auch ist es für den Stufenaufstieg schnuppe, welche davon ihr steigert. Einen Guide zur Charakterentwicklung findet ihr hier.

4. Die Quest-Aufteilung. Es ist nicht auf den erste Blick ersichtlich, welche Aufträge zur Haupt- und welche zur Nebenkategorie gehören. Im Tagebuch wird der Kleinkram unter „Verschiedenes“ abgelegt, also die Tätigkeiten, die keine richtige Mission sind und keinen Quest-Namen haben. Alle anderen Quests haben selbstverständlich Namen und sind entsprechend im Journal verzeichnet.

5. Das Dialogsystem wurde ein wenig ausgebaut. Statt in einer Unterhaltung einzelne Stichworte auszuwählen, wie es in den Vorgängern der Fall war, könnt ihr nun ganze Sätze selektieren. Generell haben die Bewohner etwas mehr zu sagen, dafür könnt ihr nicht mit jedem NPC eine richtige Unterhaltung führen.

6. Schnellreise. Wenn ein Ort bereits entdeckt wurde, ist dieser ab sofort auf der Weltkarte verzeichnet, und es ist ein Leichtes, in Sekundenschnelle dorthin zurück zu reisen. Klappt nur mit bereits entdeckten Locations.

7. Kauft euch ein Pferd, so schnell es geht, zum Beispiel in den Ställen von Weißlauf oder vor einer anderen großen Stadt. Kostet zwar ein paar Münzen, aber es lohnt sich: Die Zeit, die ihr fürs Reisen aufbringen müsst, ist angenehm verkürzt.

8. Wenn euch im Kampf die Energie ausgeht und ihr keinen Heiltrank mehr zur Hand habt, dann gibt es eine letzte Hoffnung. Zugegeben: eine sehr geringe. Erlangt ihr nämlich im Kampf einen Stufenaufstieg, dann könnt ihr das Level-up mitten im Gefecht durchführen. Steigert einfach die Lebensenergie, die an Ort und Stelle aufgefüllt wird, und ihr seid wieder in Topform.

9. Vorsichtig beim Klauen/Morden/Rauben. Wer eine Straftat begeht, muss mit den Konsequenzen leben (achtet auf die rote Signalschrift, die euch auf etwas Unrechtes hinweist). Dabei wird unterschieden zwischen den verschiedenen Fürstentümern. Lasst ihr also in Einsamkeit etwas mitgehen, wird dort nach euch gefahndet, aber in Dämmerstern weiß vielleicht noch keiner Bescheid.

10. Gegenstände/Orte in Anführungszeichen: Immer wieder werden Items oder Locations im Tagebuch in Anführungszeichen gesetzt. Bedeutet, dass das Spiel anhand dessen, was ihr schon gemacht habt und wo ihr schon gewesen seid, bestimmt, wo euch eine Nebenquest hinführt. Bei verschiedenen Spielern können das grundverschiedene Zielorte sein.

11. Die Kutschen, die ihr vor den großen Städten findet, sind eine wichtige Reisemöglichkeit. Damit könnt ihr quer durch Himmelsrand zu den wichtigsten Städten reisen und müsst pro Fahrt nur einen kleinen Obolus abdrücken. So kommt man schnell rum.

12. Navi für den Notfall. Der Kompass am oberen Bildrand lässt sich leider nicht ausblenden und kann euch hilfreich sein. Er zeigt nicht nur anhand eines Pfeils an, wo euch das derzeitige Missionsziel hinführt. Er zeigt auch Symbole nahegelegener Ortschaften, Höhlen, Siedlungen und so weiter.

13. Ihr könnt Begleiter anheuern, wenn ihr welche braucht. Sie folgen euch bis in den Tod und können sogar befehligt werden. Redet mit ihnen und sagt, dass sie etwas für euch tun sollen. Dann könnt ihr mit dem Fadenkreuz den Ort bestimmen, zu dem sie sich begeben sollen.

14. Obendrein könnt ihr den Begleitern neue Ausrüstung zuschustern, die sie auch sofort anlegen und benutzen. Seid nicht geizig, wenn ihr jemanden an der Seite habt, und rüstet eure Helfer ordentlich aus.

15. Oft und regelmäßig speichern – kann man nicht oft genug betonen. Gerade bei langen Laufwegen weiß man nie, was hinter der nächsten Ecke wartet, und die Autospeicherfunktion greift nur, wenn ihr rastet oder eine neue Zone betretet, etwa ein Haus. Von daher: immer schön sichern.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis: