Das Performance-Problem auf der PlayStation 3 wurde mit dem Patch 1.4 größtenteils entfernt, doch wie kam es überhaupt dazu? Todd Howard von Bethesda hat sich gegenüber Kotaku zu den Gründen geäußert.

The Elder Scrolls 5: Skyrim - Bethesda erklärt die PS3-Probleme

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Die Größe eines Spielstands sei nicht Schuld am Problem, stattdessen komme es auf jede einzelne Aktivität im Spiel an
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Für Skyrim habe man sehr viel mehr getestet und es sei unabhängig von den Plattformen das bisher stabilste Spiel des Entwicklers, so Howard. Durch bestimmte dynamische Ereignisse und Scripts kommt es jedoch zu Situationen, bei der die PS3 stark beansprucht wird. „Und wir dachten, wir hätten es unter Kontrolle. Aber für bestimmte User kommt es tatsächlich darauf an, wie sie das Spiel über hunderte Stunden spielen und welche Zauber sie verwenden. Sind sie in dieses Gebäude gegangen? [Und so weiter.]“

Bethesda wusste, dass man mit dem Speicher auf der PS3 in einige schlechte Situationen gelangen würde, was mit entsprechenden Änderungen am Code vermieden werden sollte. Nur ein kleiner Prozentsatz der Spieler würde auf solche Probleme stoßen und mit dem Patch 1.2 wurde laut Howard bereits vieles davon beseitigt.

Allerdings gab es noch immer Spieler, die davon betroffen waren, weshalb man nach ihren Spielständen fragte und diese genauer untersuchte. So konnten weitere Gründe aufgedeckt und entsprechend mit Patch 1.4 ausgebessert werden.

Man sei aber jetzt nicht naiv genug um zu sagen, man habe alles gesehen und das Problem sei erledigt, merkt Howard an. Einige Leute könnten auch weiterhin darauf stoßen, was bedeutet, dass man ihren Spielstand untersuchen, muss um herauszufinden woran es liegen kann.

Wie ein Bericht von DigitalFoundry zeigt, gibt es noch immer teils deutliche Unterschiede bei der Bildwiederholrate mit einem neuen Spielstand und solchen, in die man bereits zahlreiche Stunden investiert hat. Die Lag-Problematik wurde allerdings behoben.

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