The Day After (PC Test)
von Thomas Bayer

Black Bean bläst zum Angriff. Nach »Rising Kingdoms« und »Stalingrad« wirft der Publisher mit »The Day After« schon das dritte Echtzeit-Strategical innerhalb von zwei Monaten auf den Markt. Was von Rising Kingdoms und Stalingrad

Reality goes Fiction
Fantasy und WWII-Setting sind mit Rising Kingdoms und Stalingrad schon abgedeckt, also musste was Neues her. Was also tun? Entwickler G5 Software entschied sich für ein fiktives Szenario. Grundlage bildet die Kubakrise im Jahr 1962.

Die USA und die mittlerweile zerfallene UdSSR hätten damals fast den dritten Weltkrieg vom Zaun gebrochen. Bekanntermaßen ging die Sache etwas glimpflicher ab. An dieser Stelle setzt das fiktive Szenario von »The Day After« an. Statt sich verhältnismäßig friedlich zu einigen, entbrennt ein Atomkrieg zwischen den beiden Kontrahenten. Das Ergebnis ist ein nuklear verseuchter Erdball und eine erheblich geringere Weltbevölkerung.

Hau den Lukas
Um den wenigen verbliebenen Lebensraum kloppen sich vier Parteien, die auch nach den nuklearen Schlägen noch die Motivation haben, weiter Krieg zu führen. »The Day After« ist eine Mischung aus Runden- und

The Day After (2005) - Der Tag danach... völlig verkatert!

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Echtzeitstrategie. Planung, Truppenbewegung und Produktion laufen rundenbasiert ab, Kämpfe dagegen in Echtzeit. Zum Einsatz kommen Einheiten, die verblüffend denen aus dem bekannten »Blitzkrieg« (Teil zwei steht hier übrigens bereits in den Startlöchern) ähneln.

Kein Wunder: Atomkriege ziehen meist technologischen Rückschritt nach sich, und so zanken sich die vier Parteien mit Hilfe der WWII-Technik um die Erde. Anzumerken ist an dieser Stelle, dass Blitzkrieg-Engine nutzt. Werte Entwickler, elegante Zweitverwertung sieht anders aus! Dann doch lieber ein "echtes" WWII-Spiel.

Hilfe!
»The Day After« ist vor allem eines: Sauschwer und wenig ansehnlich. Selbst im "normalem" Schwierigkeitsgrad beißen sich Hobbystrategen immer wieder die Zähne an den zahlenmäßig überlegenen Gegner aus. Auch wenn diese von der KI beileibe nicht optimal genutzt werden, ihre enorme Zielsicherheit macht sie aber zu gefährlichen Gegnern.

Packshot zu The Day After (2005)The Day After (2005)Erschienen für PC kaufen: Jetzt kaufen:

So stehen leider regelmäßige Neustarts auf der Tagesordnung. Die Missionen spielen sich nahezu alle gleich, zudem dürfen überlebende Einheiten nicht wie bei »Codename: Panzers« mit in die nächste Mission übernommen werden. Schade! In Szene gesetzt wird das wenig abwechslungreiche Spiel von der Blitzkrieg-Engine, der man ihr Alter von mittlerweile zwei Jahren deutlich anmerkt. Ein paar neue Effekte hier und da retten den unterdurchschnittlichen optischen Eindruck nicht mehr, auch der Sound weiss nicht zu begeistern.Hilfe!
»The Day After« ist vor allem eines: Sauschwer und wenig ansehnlich. Selbst im "normalem" Schwierigkeitsgrad beißen sich Hobbystrategen immer wieder die Zähne an den zahlenmäßig überlegenen Gegner aus. Auch wenn diese von der KI beileibe nicht optimal genutzt werden, ihre enorme Zielsicherheit macht sie aber zu gefährlichen Gegnern.

So stehen leider regelmäßige Neustarts auf der Tagesordnung. Die Missionen spielen sich nahezu alle gleich, zudem dürfen überlebende Einheiten nicht wie bei »Codename: Panzers« mit in die nächste Mission übernommen werden. Schade! In Szene gesetzt wird das wenig abwechslungreiche Spiel von der Blitzkrieg-Engine, der man ihr Alter von mittlerweile zwei Jahren deutlich anmerkt. Ein paar neue Effekte hier und da retten den unterdurchschnittlichen optischen Eindruck nicht mehr, auch der Sound weiss nicht zu begeistern.