Wir befinden uns im Zeitalter der massiven Onlinewelten. Das ganze Genre ist angesichts Blizzards Vormachtstellung in Agonie gefallen. Das ganze Genre? Nein! Ein von unbeugsamen Niederländern geführtes Studio schickt sich an, dem Riesen Widerstand zu leisten.
The Chronicles of Spellborn ist seit gestern überall im Handel erhältlich.
Konkurrenz oder Wahnsinn?
Sind die Entwickler von Spellborn und ihr Publisher Frogster Interactive eigentlich noch ganz bei Trost? In Zeiten, in denen gestandenen Barbaren die Puste ausgeht und Kriegshammer begraben werden, weil der Lichkönig zornig ist, wollen sie sich mit etwas anderem als einem free to play Titel auf den Markt wagen? Eigentlich gibt es dafür nur zwei mögliche Erklärungen. Die Jungs sind entweder vollkommen von Sinnen oder sie haben etwas in der Schublade, womit sie dem Platzhirschen ernsthaft Paroli bieten. Doch was könnte das sein?
Flächenzauber erleichtern den Kampf mit mehreren Gegnern.Vielleicht ist es ja die Story. Mit der beschreiten die Entwickler recht neue Wege. Orks und Elfen wird man in Spellborn vergeblich suchen. Dafür trifft man immerhin auf Menschen und auf andere Zweibeiner, Daevi genannt. Die waren einst als Sklaventreiber von den mächtigen Vhelgar eingesetzt, um die aufmüpfigen Menschen zu bewachen. Allerdings verbrüderte man sich mit den Menschen und probte den Aufstand gegen die Herren und deren Altar der Unsterblichen. Als der zerstört wurde, ging jedoch etwas mehr zu Bruch als geplant – nämlich die ganze Welt.
Deren einstmals strahlender Himmel war zu einem wirbelnden Strudel sengender magischer Substanz geworden, die Überreste eines Sturms toter Magie. In diesem treiben die kläglichen Reste der Welt als riesige ausgehöhlte Felsbrocken umher, die von den Überlebenden bevölkert werden. Und auf einigen dieser Splitter, so heißt es, warten uralte Geheimnisse darauf, gelüftet zu werden. Na, das übernehmen wir doch gern…



























Einerseits ist dies Geschmackssache (ich finde die Chars sehr gelungen und auf jeden Fall zur sehr schönen Umgebung passend).
Ich denke das Problem welches einige mit dem Aussehen haben ist die mangelnde Erfahrung mit verschiedenen Comicstilen.
Gerade hier in Deutschland ist man doch eher den Marvelcomicstil gewohnt und bezeichnet Spiele welche sich an diesem orientieren als schön und realistisch (siehe AoC).
Spellborn orientiert sich aber wohl eher an den französischen Comicstil (bekanntester Vertreter Asterix aber es gibt auch sehr gute, weniger bekanntere, mit epischer Geschichte und nur für Erwachsene gedachte Comics wie z.B. das Kristallschwert).
Hier liegt auch gleich noch ein weitere Unterschied, während man von der einen Sorte (amerikanische Comics/Spiele) gewohnt ist die Handlung eher zu vernachlässigen und mehr Wert auf Effekte (Hauptsache der Held hat ne megacoole Rüstung und es fliegen reichlich die Fetzen) zu legen, legen die anderen (französische Spiele/Comic) durchaus auch mal Wert auf eine interessante Handlung und dass ist wirklich was motivierendes weiter zu Spielen.
Ich habe genug von diesen gehypten Spielen gespielt und vor allen dingen durfte ich die Auswirkungen von diesen Spielmotivierenden Überitems erleben welche es einem an den Quest und der Storry interessiertem Spieler quasi unmöglich machte weiter zu spielen da man plötzlich vorgeschrieben bekommt wie man seine Atributspunkte zu verteilen hat und welche Rüstung man zu tragen hat bevor überhaupt in erwegung gezogen wird dass einem bei eine Quest geholfen wird (wobei das Erledigen des Quest dann immernoch Nebensache ist, hauptsache das "tolle Rüstungsteil" fällt am Ende.
Am Ziel vorbei, genauso die übertrieben überstylete Grafik... aber wenn man sein Spiel schon im Vorfeld vor allem dadurch definiert, daß es anders als die andern ist... Von den Quests zB hätt ich mir was ganz anderes erwartet in einem wirklich innovativen Spiel!
und zum thema "ohne ausrüstung mit zahlen keine motivation": guckt euch mal guildwars an, da funktioniert das auch prima.
fairer weise sollte ichhier aber auch sagen, das sowas stark vom jeweiligen geschmack des spielers abhängt - der eine sucht die herausforderung in einem gut ausbalancierten spiel, in dem es auf die reaktion und entscheidung über spielweise der spielers ankommt, der andere steht mehr auf den "charakterskill", welcher sich über investierte zeit und damit erfarmte imba items ausmacht.
beides hat seine berechtigung - jeder soll seinen spass haben - aber ein spiel direkt schlecht zu reden, nur weil es im ersten blick ein wenig "komliziert" erscheint oder einfach mal anders ist, ist schlichtweg daneben.
mfg
Leute das Spiel wurde von den Holländern designt! Habt ihr euch die mal angeschaut? *g*
kleiner Scherz, ich mag die Niederlande und ihre Bewohner wirklich sehr sehr gerne!
find spellborn sehr interesant und werds weiter beobachten, das charakter desinge is mir eigentlich egal, das gameplay ist mir wichtiger und das scheint ziemlich interesant zu sein und sich abzuheben
Gut, das Kampfsystem geht i.O. und ist mal was neues. Auch das Design der Welt ist gelungen und der Sound weiss zu überzeugen, das war aber dann schon fast alles.
Das Charakterdesign geht ja mal gar nicht, das stört mich neben der tatsache, dass Berufe mal wieder vernachlässigt wurden, am meisten.
Wo bleiben die Spiele, wo man auch mal ne Woche ausschliesslich mit seinem Handwerk beschäftigt war und das auch unheimlich spass gemacht hat?
Was mir auch bissle fehlt, sind die wertlosen Klamotten ohne Attribute. Irgendwie gehört das zu nem RPG dazu. Ich mag die berechnungen, die man damit anstellen kann etc. um seinen Char damit in verschiedene Richtungen zu optimieren. Auch fehlt somit die Beute (Schätze) im Spiel, was zur Motivation doch erheblich zuträglich ist (siehe als krasses Beispiel WoW).
Es gibt noch soviel negatives aufzuzählen, ich mach hier aber besser schluss. Ist halt alles auch ne frage des eigenen Geschmacks.
Naja, werd ich dann wohl auf Aion oder Mortal Online warten und hoffen müssen.
Endlich kann/muss man aktiv Handel. Das Skillsystem ist auch genial, da man je nach Situation verschiedene Taktiken anwenden kann/muss.
Einfach super :)
Eine Achterbahnfahrt ruft auch eine Stressituation hervor und sorgt für einen gehörigen Adrenalinschub. Macht die etwa keinen Spaß?
Ein Spiel so Spaß machen und nicht den stress födern....
die Rüstungen und Waffen selbst sind rein kosmetischer Natur. Allerdings erhält man mit dem Stufenaufstrieg neue Punkte, die man in verschiedene Attribute verteilen kann, um somit seinen Charakter zu stärken. Außerdem erhält man Zugang zu neuen Fertigkeiten, aber auch damit natürlich nicht genug. Es gibt im Verlauf des Spieles auch noch Plätze für die Fertigkeiten, in denen man Sigel einsetzen kann, die etwa den Schaden erhöhen oder die Abklingzeit reduzieren. Beispiele: Skill vorher alle 12sek benutzbar, danach alle 10sek.
Ebenso gibt es Rüstungsteile und Waffen mit Plätzen für Sigel, diese fügen z.B. Leuchteffekte und Werte hinzu. Dies ist auch nur ein kleiner Teil der im Verlauf des Spiels als Levelfortschritt ansteht.
Und so war es bei War, bei AoC und was weiß ich welchen aktuellen MMOs noch. Und in einem halben Jahr kommt genau der selbe Spruch über das nächste xyz MMO.
Haha...
Aber was ich so lese fehlt mir der Sinn, WARUM man ueberhaupt kaempfen soll. Items haben ja nur kosmetischen Charakter, im Leveln seh ich keinen Sinn. Aber vielleicht fehlt nur ein "runder" Review, wo man rausbekommt ist was ueberhaupt die Motivation ist zu spielen und einen Char zu leveln...
Aber was ich so lese fehlt mir der Sinn, WARUM man ueberhaupt kaempfen soll. Items haben ja nur kosmetischen Charakter, im Leveln seh ich keinen Sinn. Aber vielleicht fehlt nur ein "runder" Review, wo man rausbekommt ist was ueberhaupt die Motivation ist zu spielen und einen Char zu leveln...
Das Aussehen der Charaktere ist wirklich recht gewöhnungsbedürftig, hatte so meine Probleme einen Charakter zu erstellen mit dem ich zufrieden bin. ;)
Da sollte man wirklich noch optische verbesserungen durchführen.
@Kame Josh
Man kriegt nur am Anfang das Gefühl das die Kämpfe lange dauern. Hatte genau das gleiche im Kopf als ich die ersten Kämpfe gegen Bären und Wölfe hatte. Aus anderen Spielen dieser Sorte ist man ja gewöhnt die ersten Mobs mit drei Schläge zu töten und dabei Brain-AFK zu sein.
Wenn man dann jedoch die ersten Skills bekommt und sich richtig einsetzt wird das alles später relativiert. Man bekommt das Gefühl das die kämpfe dann ein angenehme Zeitlänge dauern.
PS: ich hab nur open Beta gespielt, vielleicht hat sich ja seit montag noch was getan;)