Wie GamesMarkt berichtet, meldete der deutsche Publisher TGC bzw. The Games Company Insolvenz an. Ein entsprechender Antrag auf Zahlungsunfähigkeit wurde am 14. Juli in Berlin-Charlottenburg eingereicht. Der voläufige Insolvenzverwalter ist der Rechtsanwalt Hartwig Albers von Brinkmann & Partner Berlin, der sich künftig um den Publisher kümmern wird.

Aus "unternehmensnahen Quellen" möchte GamesMarkt zudem erfahren haben, dass eine Gruppe von Investoren die Schuld an der Unternehmenspleite tragen, da sie trotz Verträge nicht die vereinbarten Zahlungen in Millionenhöhe auszahlten. Daher konnte TGC die laufenden Kosten nicht mehr Decken, so dass eine Insolvenz letztendlich die einzige Lösung war.

Übrigens deuteten sich Probleme bereits vor ein paar Wochen an, als nach den beiden Unternehmensgründern und ehemaligen Geschäftsführern Markus Malti und Carsten Strehse weitere Führungskräfte dem Publisher den Rücken kehrten. Auch auf der Website Insolvenzbekanntmachungen.de vom Justizministerium NRW wird TGC nun gelistet, womit das Ganze auch offiziell ist.

TGC war unter anderem Publisher von Spielen wie Necrovision 2: Lost Company, Simon the Sorcerer - Chaos ist das halbe Leben, Greed Corp und Max and the Magic Marker. Was mit dem verheißungsvollen Action-Rollenspiel Das Schwarze Auge: Demonicon geschieht, das sich derzeit bei TGC-Tochter Silver Style in der Mache befindet, ist ungewiss.

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