Autorin: Anja Rudlaff

Der nicht kleinzukriegende Klassiker Tetris ist seit kurzem auch für Nintendo´s neuen Handheld im gut sortierten Fachhandel erhältlich. Seit den legendären Zeiten Ende der Achtziger Jahre eines vergangenen Jahrtausends hat sich so einiges getan.

Kann es sein, dass ein betagtes wie auch simples Spielprinzip aus den Zeiten des eisernen Vorhangs immer noch die Massen begeistern kann, und dabei völlig ohne die totale Reizüberflutung moderner E-Spiele auskommt? Wir haben für euch Klassiker-Luft geschnuppert.

Tetris DS - 20 Jahre alt und kein bisschen müde. Auch auf dem Nintendo DS fesselt Tetris wie eh und je.

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Mit Entzücken Steinchen rücken
Glückliche Zeiten sind angebrochen für alle Ordnungsliebenden und Klötzchensortierer. Endlich hat es das beliebte Puzzle-Spielchen, dessen Ursprünge im eiskalten Russland zu finden sind, auch auf den Dual-Screen von Nintendo geschafft. Zahlreiche Steinchen warten darauf, von spielewütigen Handheld-Usern beseitigt zu werden.

Neben klassischen Varianten wurden auch einige Neuerungen für das Format entwickelt. Puzzle, Rätsel, Zeitlimit, Multiplayer-Herausforderungen und sogar ein lustiger Mini-Shooter machen immer wieder Lust auf neue Highscores.

Tetris DS - 20 Jahre alt und kein bisschen müde. Auch auf dem Nintendo DS fesselt Tetris wie eh und je.

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Durch Schiebereien reihenweise Abräumen
An Vielfalt mangelt es Tetris DS nicht, sechs Spielmodi sorgen für immer wieder neue Herausforderungen. Der allseits beliebte Klassiker verbirgt sich natürlich hinter dem Standardmodus.

Das Spielprinzip ist dabei so einfach wie altbekannt: Schiebe und drehe die herunter fallenden Tetriminos so zu Recht, dass sie geschlossene Reihen bilden und dann auflösen können. Je mehr Reihen dabei auf einmal erledigt werden können, desto mehr Punkte hagelt es. Besondere Bedeutung kommt dabei den Schultertasten zu.
Diese dienen nämlich als Speicher für gerade nicht benötigte oder seltene Klötzchen, die einem natürlich immer dann fehlen, wenn es wirklich darauf ankommt.

Nach zehn aufgelösten Reihen steht jeweils der nächste Level an. Im Druckmodus läuft außerdem die Zeit, denn ihr spielt gegen die KI und müsst so schnell wie möglich mehrere Reihen gleichzeitig auflösen, die dann in den Bereich des Gegners geschoben werden. Aber beeilt euch, der digitale Gegner schläft nicht.

Kommen wir zur Benutzung der NDS-spezifischen Besonderheiten. Wie schon der Name vermuten lässt, könnt ihr im Touch-Modus reichlich Gebrauch vom Touchpen machen. Wo ihr sonst mit dem Steuerkreuz respektive den Buttons arbeitet, muss hier mit dem Touchpen gesteuert werden. Turm-, Touch-Puzzle- und Puzzle-Modus runden die neuen Spielmodi ab.

Sogar einen Missionsmodus kann Tetris DS bieten. Der kommt allerdings ohne Story aus. Es gilt einzig und allein, verschiedene Aufgaben unter Zeitdruck zu lösen. Beim Marathon wird so lange gespielt, bis die Partie zu Ende ist, während im Zeitspiel zehn Missionen schnellstmöglich erledigt werden müssen.Last but not least steht noch der Fangmodus auf dem Programm, bei dem ihr mit einem Kernquadrat auf Steinchenfang geht, um Rechtecke mit mindestens 4x4 Blöcken zu bilden. Diese explodieren bei Druck auf den X-Knopf oder spätestens nach zehn Sekunden. Selbstverständlich gibt es mehr Punkte für mehr und größere Explosionen.

Fiese kleine Energievampire fallen dabei in Reagenzgläsern vom Himmel. Also heißt es ausweichen, andocken und explodieren. Verlorengegangene Energie gibt es nur spärlich zurück, nämlich dann, wenn ihr eine Explosion auslöst.

Mindestens genauso viel Freude kommt im Multiplayer-Modus auf. Bis zu zehn Spieler können mit einer Cartridge im Standard-, Missions- und Druckmodus gegeneinander antreten. Im Standard-Modus macht es natürlich besonders viel Spaß, seinen Gegnern die eigenen beseitigten Blöcke auf den Hals zu schicken.

Die Situation kann sich richtig zuspitzen, wenn ihr mit Items spielt. Diese ähneln den Gegenständen aus dem Mario-Universum. Aktiviert ihr einen Stern mit dem X-Knopf, können eure Gegner nicht angreifen, und ihr erhaltet nur I-Tetriminos. Mit einem Panzer könnt ihr zwei eurer Reihen auflösen. Bombardiert ihr eure Gegner mit einer Banane, kippt deren Spielfeld um 90 Grad. Dies und einige andere Spielereien dürften für einige Verwirrung sorgen.

Alle Spiele können in fünf Schwierigkeitsgraden ausgetragen werden. Auch ein Wi-Fi-Modus zum weltweiten Klötzchen-Kabbeln steht zur Verfügung.

Steinchen für Steinchen Qualität
In Zeiten opulenter Special Effects und Glitzerorgien kommt Tetris DS erfrischend unspektakulär daher. Im Großen und Ganzen soll man sich hier auf das Wesentliche konzentrieren, also Steinchen schieben und drehen.

Für die zweidimensionalen bunten Klötzchen genügen ebensolche Hintergründe, die teilweise mit animierten Figuren aus dem Mario-Universum angereichert wurden. Vollständige Reihen und Rechtecke werden mit einer Mini-Explosion aufgelöst.

Die Bildschirmaufteilung wurde je nach Modus unterschiedlich vorgenommen. Außer beim Druckmodus wird immer nur auf dem Touchscreen gespielt, auf dem Topscreen sind die gestellten Aufgaben oder der Vorrat an noch fallenden Steinchen zu sehen. Gesteuert wird bis auf den Touchmodus mit dem Steuerkreuz nach links oder rechts.

Wenn ihr nach oben drückt, seilt sich das nächste Steinchen sofort ab. Mit dem A- bzw. B-Knopf könnt ihr die Tetriminos im oder gegen den Uhrzeigersinn drehen, der Vorrat wird mit den Schultertasten verwaltet. Die Beschallung erfolgt im typischen Achtziger-Minimalsound. Und das Mikro ist mal wieder überflüssig.

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Mit einem Panzer könnt ihr zwei eurer Reihen auflösen. Bombardiert ihr eure Gegner mit einer Banane, kippt deren Spielfeld um 90 Grad. Dies und einige andere Spielereien dürften für einige Verwirrung sorgen.

Alle Spiele können in fünf Schwierigkeitsgraden ausgetragen werden. Auch ein Wi-Fi-Modus zum weltweiten Klötzchen-Kabbeln steht zur Verfügung.

Steinchen für Steinchen Qualität
In Zeiten opulenter Special Effects und Glitzerorgien kommt Tetris DS erfrischend unspektakulär daher. Im Großen und Ganzen soll man sich hier auf das Wesentliche konzentrieren, also Steinchen schieben und drehen.

Für die zweidimensionalen bunten Klötzchen genügen ebensolche Hintergründe, die teilweise mit animierten Figuren aus dem Mario-Universum angereichert wurden. Vollständige Reihen und Rechtecke werden mit einer Mini-Explosion aufgelöst.

Die Bildschirmaufteilung wurde je nach Modus unterschiedlich vorgenommen. Außer beim Druckmodus wird immer nur auf dem Touchscreen gespielt, auf dem Topscreen sind die gestellten Aufgaben oder der Vorrat an noch fallenden Steinchen zu sehen. Gesteuert wird bis auf den Touchmodus mit dem Steuerkreuz nach links oder rechts.

Wenn ihr nach oben drückt, seilt sich das nächste Steinchen sofort ab. Mit dem A- bzw. B-Knopf könnt ihr die Tetriminos im oder gegen den Uhrzeigersinn drehen, der Vorrat wird mit den Schultertasten verwaltet. Die Beschallung erfolgt im typischen Achtziger-Minimalsound. Und das Mikro ist mal wieder überflüssig.