Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging oder Gehirntraining haben das gleiche Ziel: sie wollen die Spieler dazu bringen, ihr Gehirn effektiver zu nutzen. Doch sie werden viel zu schnell langweilig und bieten immer das gleiche Spielmuster. Der Trend geht wieder zurück in die Zeit, als auf dem Game Boy noch munter Bauklötzchen vom Himmel fielen.

Eine Studie des Mind Research Networks hat sich dem Thema angenommen und bei Teenagern positive Auswirkungen auf das Gehirn festgestellt, wenn sie Tetris spielen. Die Studie hat gezeigt, dass Tetris bei Spielern für eine stärkere Hirnrinde sorgt und Teile des Gehirns in Beanspruchung nimmt, die im Alltag nicht genutzt werden.

Außerdem hat dieses Experiment gezeigt, dass die Gehirnstruktur nicht fest vorgegeben ist, sondern sich durch gezieltes Training verändern kann. Allerdings gibt es einen kleinen Haken: Es wurden nur Frauen getestet. Laut den Forschern wurden männliche Testpersonen nicht genommen, weil sie mit Videospielen bereits mehr Erfahrung haben.

Wahrscheinlich haben bei männlichen Spielern eher God of War, Landwirtschafts-Simulator 2009 oder Call of Duty positive Auswirkungen auf das Gehirn. Finanziert wurde die Studie übrigens von Blue Planet Software, die die Lizensierungsrechte an Tetris besitzen. Die Organisation hinter dem Projekt versteht sich als Nonprofit-Organisaton.

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