Das Studio Telltale Games wird von seinem ehemaligen CEO und Mitgründer Kevin Bruner verklagt. Bruner behauptet, dass man ihm bei seinem Abtritt nicht genügend Informationen bezüglich der Aktienlage weitergeleitet hätte. Nun fordert er Entschädigungen in unbekannter Höhe.

Hoffentlich wird The Walking Dead nicht durch den Rechtsstreit verschoben:

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Im März 2017 wurde Bruner laut eigener Aussage vom damaligen Vorstand aus dem Unternehmen getrieben. Sie wollten durch seinen Weggang einen Wechsel in der Firmenpolitik einleiten. Darunter zählte auch die Entlassung von mehr als 90 Mitarbeitern, um die Zahlen der Adventure-Schmiede wieder zu verbessern. Bruner sagt nun, dass er damals nicht alle Informationen zum aktuellen Stand der Aktie bekommen hätte und ihm somit Geld durch die Lappen gegangen sei. Der Weggang sei insgesamt zudem unrechtmäßig gewesen und der Vorstand hätte ihn gezwungen zu gehen.

Das Gericht entscheidet

Telltale selbst hält die Anschuldigungen für haltlos. Das Unternehmen hat laut der Seite Gamasutra bereits versucht, diese vor einer Verhandlung vom Gericht abschmettern zu lassen. Jedoch hat sich das Gericht wohl dafür entschieden, den Klagen von Bruner nachzugehen. Es gäbe "Grund zur Annahmen, dass es Probleme gibt, die weitere Untersuchungen erfordern." Welche Summe Bruner einklagt, wurde aktuell noch nicht bekannt.