Ein Tekken-Spiel mit einer Zwei dahinter? Ein Spin-off, das noch nicht zu Tode zitiert wurde? Unglaublich, aber wahr. Namco trommelt dafür sogar fast die komplette Kämpferriege vergangener Tage zusammen.
Tolle Grafik, Tag-Teams, riesige Kämpferriege und endlich ein ordentlicher Online-Modus. Was wollt ihr mehr? FazitAch, du meine Güte, was für ein Flashback! Wenn ich den Namen Tekken Tag Tournament höre, denke ich automatisch an meinen Besuch in der Redaktion der „Video Games“. Das war die Mutter der deutschen Videospielzeitschriften, wurde aber zum Bedauern vieler Leser 2001 eingestellt.
Nicht so wichtig, mir geht es um diesen Tag mit Tekken Tag Tournament, denn es war das erste PlayStation-2-Spiel, das ich live zu Gesicht bekam. Es lief auf einer brandneuen japanischen Importkonsole, deren Laufwerksauswurf bereits Probleme bereitete. Au weia. Noch schlimmer: Es ging nur um Tekken 3 mit ein paar Tag-Team-Tweaks und die Kanten der Grafik flimmerten, dass einem die Augen brannten.
Diese Begegnung hinterließ trotzdem Spuren. Nicht auf meinen Augen, auf meinen Daumen! Stunden über Stunden flog die Eisenfaust, wurden Kombos zitiert und Tag-Teams optimiert. Zwei Kämpfer je Seite, zwei Lebensbalken je Charakter, ein Ziel je Spieler: Auf die Matte mit dem Gegner! Es wurde einfach nicht langweilig.
Alte Herren prügeln sich, dass es kacht. Jau!Auf den ersten Blick scheint sich seitdem wenig verändert zu haben. Tekken Tag Tournament 2 flimmert nicht mehr, ist grafisch selbstverständlich erheblich schöner anzusehen und beglückt gleich zwei Konsolenfraktionen. Und sonst? Na was wohl: auf die Matte mit dem Gegner!
Ganze fünfzig altbekannte Haudegen füllen den Kader. Darunter findet ihr zwar keine neuen Gesichter, aber ein Mangel an Kampfstilen ist nicht zu beklagen. Egal, welchen Klopper ihr im Laufe der Serie liebgewonnen habt, ihr findet ihn im leicht fuzzeligen Auswahlmenü. Roger das Känguru, Bruce-Lee-Verschnitt Forest Law, Ninjafreak Yoshimitsu, Holzklotz Mokujin und selbst altbekannte Obermotze wie Ogre motivieren zum Erstellen immer neuer Teams. Nachschub per DLC steht schon in den Startlöchern.
Selbstverständlich harmonieren viele Klopper mit Charakteren, deren Kampfstil den eigenen ergänzt. Ein Team aus den beiden Breakdance-Profis Eddie und Christie klingt genauso verlockend wie die Kombination Eddie plus Jack – der Tänzer für die schnelle Fußarbeit, der Robo-Hulk für die Durchschlagskraft. Alles nur eine Frage der Taktik.
Warum das so ist, erklärt Tekken Tag Tournament hervorragend in seiner Kampagne. Das sogenannte Kampflabor vermittelt sowohl eine grobe Geschichte anhand von animierten Zeichnungen als auch ein Basis-Tutorial mit einem alten Bekannten, dem „Combot“ genannten Kampfroboter. Hier lernen Anfänger wie auch Profis alle Grundregeln. Vom Auslesen der gegnerischen Kampfhaltung über die Basis des Kombosystems bis hin zum Abklatschen mit einem zweiten Charakter, inklusive einer effektvollen Spezialattacke.
Und wunderbar bunt ist es, wenn Bob verdroschen wird.Mit dem „Tag Throw“ nehmt ihr den Gegner etwa kurzzeitig in den Schwitzkasten, „Tag Assault“ ist ein Blitzangriff mit raschem Übergang und „Tag-Combo“ ermöglicht einen „Air-Juggle“, also eine Kombination, bei der euer Widersacher kurzzeitig hilflos in der Luft schwebt.
Leider ist man in den Kapiteln des Kampflabors auf Gedeih und Verderb dem Erfolg ausgeliefert. Wer Probleme bei einer der vermittelten Kombos oder Spezialfertigkeiten hat, bekommt keine Möglichkeit, anderweitig in der Handlung fortzuschreiten. Friss oder stirb. Alternativ schraubt ihr an den Feinheiten des Robokämpfers herum.
Insbesondere die prüfenden Bosskämpfe nagen manchmal am Geduldsfaden. Lektionen bleiben allerdings über das Spiel hinweg kurz und einprägsam, sodass man mit ein wenig Übung jeden Kniff irgendwann kapiert. Vorausgesetzt das Timing stimmt. Tekken Tag Tournament nimmt es bei manchen Moves unheimlich genau.
von Namco Bandai
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Tekken kann man viel
Tekken kann man viel schneller und flüssiger Moves hintereinander wegzaubern.
Bei DoA versucht man eher den Gegner zu lesen und zu Kontern. Ist das Triangel-Konzept wie es bei DoA selbst genannt wird.
DoA zocke ich, wenn ich ein paar realistischere Moves haben möchte ohne Feuerspucker und Laser-Beamer. Tekken wenn ich Fun mit Kombos haben möchte und halt Feuer und Laser will.
<3 Kunimitsu
Das trifft es ziemlich gut.
Tekken kann man viel schneller und flüssiger Moves hintereinander wegzaubern.
Bei DoA versucht man eher den Gegner zu lesen und zu Kontern. Ist das Triangel-Konzept wie es bei DoA selbst genannt wird.
DoA zocke ich, wenn ich ein paar realistischere Moves haben möchte ohne Feuerspucker und Laser-Beamer. Tekken wenn ich Fun mit Kombos haben möchte und halt Feuer und Laser will.
<3 Kunimitsu
Ja,soll mir ja auch recht sein,will ich auch nicht bestreiten.Mir ging es nur darum, dass Tekken mit Sicherheit kein schlechtes (oder schlechteres) Kampfsystem hat.Das hängt wohl eher von den eigenen Vorlieben und dem persönlichen Empfinden ab.Erstens gibt es Tekken dafür schon viel zu lange, als dass das Kampfsystem jetzt immer noch schlecht sein könnte (in so vielen Jahren muss man ja automatisch mal was gutes dabei hinbekommen haben) und zweitens würde die Serie dann jetzt nicht immer noch so beliebt sein und sich gut verkaufen.
Ich stimme dir allgemein zu, auch was Tekkens Vorreiterrolle angeht Zusammen mit Virtua Fighter, dem ersten 3-D-Beat-em up überhaupt). . Aber wenn wir es ganz genau nehmen (und ein wenig klugscheißen :D ), ist Virtua Fighter der direkte Handlanger für Dead or Alive, denn das erste DoA erschien 1996 auf Segas Model 2 Hardware. Beide Spiele haben auch dieselbe Grundsteuerung. In vielerlei Hinsicht hat Namco den Erfolg Sega zu verdanken. Zumindest in der Spielhalle. Auf den Konsolen war das schon anders.
----------Aus Wiki:
Dead or Alive erschien 1996 in den Spielhallen in Japan. Im Oktober 1997 kam dort eine Umsetzung für den Sega Saturn auf den Markt. Die Playstation-Version von Dead or Alive erschien im März 1998 in Deutschland.
Der erste Teil der DOA-Serie erschien damals für den Spielautomaten Model 2 in Japan. Tecmo war von dem Erfolg so sehr überrascht, dass man sich entschloss, das Spiel auf den Sega Saturn zu portieren und in Japan herauszubringen. Wie sich später herausstellte, war dies ein großer Fehler, da sich DOA auf dem Sega Saturn schlecht verkaufte. Tekken, eine Beat'em-up-Videospielreihe des japanischen Entwicklers Namco, war zu dieser Zeit sehr populär und konnte sich auch gegen Dead or Alive durchsetzen.
-----------------------/wiki
Wobei mir grad auffällt, dass der Absatz sehr schwammig formuliert ist..^^
So ein Schwachsinn! Geschmäcker sind verschieden, ist mir bewusst,ist auch völlig ok. Aber zu behaupten Tekken hätte "immer noch" (nach all den Jahren ! ) ein schlechtes Kampfsystem, nachdem Tekken den Weg für Games wie DoA überhaupt erst geebnet hat, insbesondere was das Kampfsystem betrifft, widerspricht jeglicher Logik.
Gefällt mir übrigens viel besser als DoA... das kann ich überhaupt nicht leiden ;)
mir gefällt doa auf alle fälle besser! die alten soul calibur und doa sind die besten beat em ups!