Als unerschwinglich galten bisher die Supercomputer aus der Forschung, mit denen sich komplizierte wissenschaftliche Berechnungen zügig bewerkstelligen lassen. Nach dem Konzept der Forscher der Universität Antwerpen könnte sich das jedoch bald ändern. Die Wissenschaftler setzten beim Bau ihres Rechengiganten nicht auf High-Tech. Sie verbauten im Wesentlichen klassische Gaming-Hardware.

Der Super-PC "FASTRA" setzt dabei voll auf die GPU. Vier Grafikkarten zu je zwei Grafikprozessoren (GPUs) vom Typ MSI 9800GX2 sorgen dafür, dass der Gigant aus dem Discounter z.B. für die tomografische Bildrekonstruktion die gleiche Rechenleistung erbringt wie hunderte herkömmliche PCs.

Mit nur rund 4000 Euro kostet der Grafik-Supercomputer auch nur einen Bruchteil dessen, was der Bau bisheriger Giganten verschlungen hat. Erfreulich ist auch die Kompatibilität eines solchen Systems. Wissenschaftler können damit in Zukunft in ihren Arbeitspausen eine Runde Crysis zocken - garantiert ohne Ruckler...