In jedem Computerspiel tickt eine ganze Ansammlung von unzähligen kleinen Programmen, die ineinander greifen und von denen jedes für einen bestimmten Aufgabenbereich zuständig ist. Eines davon, das besonders in letzter Zeit eine immer wichtigere Rolle spielt, ist die Kollisionsabfrage. Und der steht möglicherweise eine Revolution bevor.

Beim Mälardalen Research and Technology Centre in Schweden hat man einen Ansatz entwickelt, Kollisionsabfragen noch schneller erfolgen zu lassen. Und das funktioniert sogar dann, wenn es bei den virtuellen Objekten dabei zu starken realistischen Deformierungen kommt. Dabei hat man von Beginn an zwar nicht nur - aber auch an die Gamer gedacht:

"Obwohl unser Ziel die High-Level-Simulation war, werden auch die Modelle in Spielen immer komplexer. Es werden also auch im Gaming-Bereich bessere Methoden nötig", erklärt Entwickler Thomas Larsson.

Man darf also für die Zukunft der Videospiele bedeutend realistischere Zusammenstöße erwarten, die weit über ein bloßes Abprallen hinaus gehen. Und vielleicht entwickeln sich aus diesen Möglichkeiten ja auch endlich mal wieder ganz neue Spielansätze und Genres.