Tatsunoko vs. Capcom: Ultimate All Stars – Test

Wii

Exklusiv-Test: Nach Street Fighter 4 ein neuer Prügelgeniestreich von Capcom?

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von Thomas Goik, 22. Januar 2010 15:27 Uhr

Hadouken! 2147 Billion Damage! Und ein Shoryuken hinterher! Nochmal 1504 Billion Damage; Chun-Li liegt am Boden – gewonnen! Nein, wir spielen hier nicht Capcoms Vorzeige-Beat'em up Street Fighter 4 auf LSD, sondern das Wii-exklusive Tatsunoko vs. Capcom, da wird der ausgeteilte Schaden tatsächlich in solch absurden Höhen angegeben. Aber das steht nur stellvertretend für den schieren Wahnsinn, den dieses Haudrauf-Spiel von der ersten Sekunde an entfesselt.

Mit Ryu und Chun-Li haben wir zudem soeben ungefähr 25% der Charaktere abgedeckt, die die meisten Spieler überhaupt kennen werden, denn die Kämpfer des japanischen Animationsstudios Tatsunoko sind hierzulande alles andere als populär. Warum ihr euch trotzdem auf das irre Prügelspiel mit den verrückten Charaktere einlassen solltet, klären wir im Test!

Wer kennt sie nicht?

Tatsunoko vs. Capcom trifft genau meinen Humor und wartet zudem mit einem durchdachten wenngleich simplen Kampfsystem auf. Es ist vielleicht nicht das beste seiner Art, aber definitiv das witzigste!FazitEs folgt: Der Anime-Test. Aus welchen Serien stammen folgende Charaktere? Ippatsuman, Tekkaman, Doronjo, Yatterman-1, Casshern, Ken the Eagle, Polimar und Hakushon Daimao. Wenn ihr den zugehörigen Anime für nur einen dieser Charaktere kennt, wisst ihr bereits mehr als wir über die bunten Vertreter Tatsunokos. Wahrscheinlich geht es euch aber genauso wie uns, denn wir kannten bisher keinen der Power-Ranger-ähnlichen Anime-Helden. In Tatsunoko vs. Capcom: Ultimate All-Stars werdet ihr sie kennenlernen, also macht euch bereit für die volle Dröhnung japanischer Pop-Kultur in Reinform.

Screenshot zu: Exklusiv-Test: Nach Street Fighter 4 ein neuer Prügelgeniestreich von Capcom?Capcoms neues Beat'em Up erlaubt ungewöhnlich Duelle, hier kämpft Tekkaman gegen Ryu.

Wem Street Fighter 4 schon zu abgedreht war, der sollte tunlichst die Finger von Capcoms neuen Eintrag in der beliebten Vs.-Reihe lassen, denn bereits ab der ersten Minute entfesseln die Japaner ein Feuerwerk an Effekten, verrückten Ideen und unterhaltsamen Slapsticks. Neben einem durchdachten Kampfsystem überzeugt der Anime-Prügler nämlich vor allem mit Humor und quirligem Japano-Charme, was sich in den für Kampfspiele teils unüblichen Charakteren äußert. Roll, die kleine (geschätzter halber Meter) Schwester von MegaMan kämpft etwa mit einem Besen und ihrem eisernen Willen, alles schön sauber und blitzblank zu schrubben – und sei es das Gesicht ihres Gegners. Ebenfalls amüsant ist die Tatsunoko-Heldin Doronjo, die bei vielen Combos ihre zwei dezent bekloppten Helferlein Boyacky und Tonzura an die Seite ruft, die anschließend den Feind beharken. Dagegen sind die verhältnismäßig ernsten Kämpfer Ryu und Co. schon fast langweilig.

Aus den insgesamt 27 spielbaren Charakteren hat man schnell seine Lieblinge gefunden. Richtig, plural, in Tatsunoko vs. Capcom begebt ihr euch schließlich nicht allein in den Ring, stattdessen tretet ihr jeden Kampf als Tag-Team an, müsst euch also gleich zwei der illustren Helden aussuchen. Neben den bereits genannten Kämpfern des Tatsunoko-Universums stehen euch natürlich auch Capcoms Recken zur Verfügung – ob bekanntere wie Viewtiful Joe, MegaMan Volnutt, Ryu und Alex oder weniger populäre wie Roll, Batsu und Saki.

Jeweils ein Vertreter beider Seiten begibt sich der Fairness halber allein in den Kampf – der Mech PTX-40A aus Capcoms Third-Person-Shooter Lost Planet und der güldene Riesen-Roboter Gold Lightan aus der Anime-Serie Golden Warrior Gold Lightan. Diese zwei Übergrößen sind ungefähr drei mal so groß und breit wie ihre Kollegen und müssen daher auf ein Team-Mitglied verzichten, teilen aber auch entsprechend aus und haben einen größeren Lebensbalken.

Screenshot zu: Exklusiv-Test: Nach Street Fighter 4 ein neuer Prügelgeniestreich von Capcom?Zero ist einer der freispielbaren Charaktere.

Selbstverständlich habt ihr nicht von Anfang an Zugriff auf sämtliche Charaktere. Im Arcade-Modus tretet ihr nacheinander gegen sieben Kontrahenten an, anschließend folgt ein Bosskampf gegen einen eher ungewöhnlichen Gegner: den Dämon Yami aus Capcoms Action-Adventure Okami. Der große rote Ball hat einige fiese Tricks auf Lager und verwandelt sich zudem zwei mal in eine noch stärke Version seiner selbst. Die mächtigste Form von Yami ist eine riesige Hand, die stark an den Endgegner aus Nintendos All-Stars-Klopperei Super Smash Bros. erinnert.

Habt ihr Yami zurück in die Dunkelheit verbannt folgt ein reichlich unspektakuläres Ende, in dem ihr eine Art Mini-Comic des Charakters seht, mit dem ihr den letzten Treffer gelandet habt. Die Credits werden als witziges Minispiel präsentiert, bei dem ihr mit Charakteren wie Doronjo oder Roll die Namen der Entwickler "einsammeln" müsst – das verschafft euch keinerlei Vorteile und ist gänzlich optional.

Kommentare 2
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quakegottquakegott22.01.2010 17:19
experten behaupten dass ein furz von chuck norris ausreicht um das sonnensystem auszulöschen - deswegen ist es ihm auch untersagt an chilliwettessen teilzunehmen - aus diesem grund zweifle ich daran dass irgenein spielehersteller diese verheerende attake einbauen würde ...
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HeavenHellHeavenHell22.01.2010 15:46
2147 Billion Damage!...pah, das noch nix im vergleich zu dem was chuck norris an damage machen kann mit einem einzigen furz!!!
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