Seit letzte Woche Mittwoch ist die The Secret of Monkey Island: Special Edition erhältlich, die den Fans zwischen zwei verschiedenen 2D-Ansichten die Wahl lässt. Entweder ihr bewegt Guybrush Threepwood durch eine stylische Neuaufmachung oder lasst ihn durch den nicht minder ansehnlichen Pixelbrei wandern. Weitere Informationen zu dem Spiel erfahrt ihr in unserem Test.

Tales of Monkey Island - Kein 2D, weil Umsetzung zu teuer

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Nicht jeder Spieler kommt mit dem neuen Grafikstil klar.
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Bei der Neuentwicklung Tales of Monkey Island ist das allerdings etwas anders. Eine 2D-Umsetzung wäre mit Sicherheit machbar gewesen, doch laut Telltale Games gab es einen ganz bestimmten Grund, weshalb die Entwickler auf eine 3D-Optik setzten. 2D-Zeichnungen sind im Gegensatz zu 3D-Objekten von den Kosten her viel teurer.

Mark Darin, Co-Lead Designer bei Telltales Games erklärte, dass sie nur eine einzige 3D-Engine nutzen, um mehrere Spiele entwickeln zu können. Zuletzt wurde diese 3D-Engine auch bei der Neuentwicklung Sam & Max: Season 1 und dessen Nachfolger eingesetzt. Daher haben die Entwickler bereits eine Grundbasis und müssen nicht erst die Zeit und Kosten in 2D-Zeichnungen stecken.

Zudem existiert laut Mark Darin auch nicht mehr ein gewisser Stil für die Monkey Island-Reihe, da sie in der Vergangenheit bereits einige Stil-Änderungen durchmachte. Zwar möchte Telltale Games der Vorlage weiterhin treu bleiben, doch neue Dinge werden die Entwickler dennoch ausprobieren. Auch ist Darin der Meinung, dass die letzten Abenteuer von Guybrush immer weiter von dem Thema Pirat abkamen. Und genau das hatte die Klassiker ausgemacht. Daher möchte Telltale Games versuchen, diese Piratenwelt wieder einzubringen.

Tales of Monkey Island ist für Wii und seit dem 09. November 2010 für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.