System Rush (N-Gage Review)
von Anja Rudlaff

Rassiges Racing-Game in schnittiger Cyber-Optik mit Story im Hacker-Millieu. Wer die Romane von William Gibson liebt und gern a la Tron in spacig schillernden Flitzern über die digitalen Datenbahnen des Cyberspace saust, sollte hier unbedingt weiterlesen.

Seid mir gegrüßt, Programme
GlobeNet, eine Gruppe korrupter Konzerne hat eure Software KIYOMERU von böswilligen Hackern stehlen lassen. Nun liegt es an euch, den Missbrauch des Programms zu verhindern und eine Verschwörung aufzudecken.

System Rush - Tron meets Burning Chrome

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Dazu müsst ihr auf den Datenbahnen der gegnerischen Netzwerke gegen die heimtückischen Hacker Rennen fahren und alle hinter euch lassen.

IKKO vs. La Sombra Negra
Im Intro des Storymodus von System Rush, das in einem ansprechenden Comic-Stil gehalten ist, erfahrt ihr die nötigen Details für den Einstieg in die Story. Die beiden Hauptcharaktere Megumi Noe alias IKKO und Vincent Mackie aka Vert beschließen, den von ihnen entwickelten Code zur Verhinderung der Infiltration durch feindliche Hacker aus den Klauen des GlobeNet zurück zu holen. Denn nur auf diese Weise können sie verhindern, in die miesen Machenschaften der unheiligen Allianzen hinein gezogen zu werden.

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Zur Schadensbegrenzung schlüpft ihr in eine der beiden Rollen. Da es bereits an allen Ecken brennt, könnt ihr euch eines von vier GlobeNet-Netzwerken aussuchen, z.B. das der Heavenly Dollar Inc. Trading Corp., um dort mit eurem Code-Vehicle - kurz Co-Vec - Rennen zu fahren.

Jedes von insgesamt 50 Rennen läuft über drei Runden und dient dazu, die Sicherheitsstufe des Netzwerks durch euren Code zu infizieren und zu knacken. Zur Auswahl stehen zwei Co-Vecs mit unterschiedlichen Stärken - Tempo und Kurvenverhalten. Mit euren Gefährten könnt ihr außer des obligatorischen Bleifußes noch Springen und gleite. Zum Bremsen nehmt ihr einfach den Finger von der Fünf.

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Ihr müsst gegen sieben Gegner antreten und alle überholen, denn nur der Sieg zählt. Das ist für Ungeübte und Anfänger ganz schön heavy und kann schnell mal zu Frust führen. Aber lasst euch nicht entmutigen. Mit ein bisschen Übung im Hacker-Modus, wo ihr die virtuellen Wege mit all ihren Tücken ausprobieren könnt, gelingt der Sieg bestimmt.

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Auf den digitalen Pixelpisten sind unterschiedliche Hilfsmittel wie Beute-Bytes, Boost Bits, Strecken-Booster und Pickups verteilt, die bei richtiger Anwendung die Co-Vec-Eigenschaften - Tempo, Griff, Gleiten und Aero - kurzfristig verbessern können. Nach jedem gewonnenen Race könnt ihr entsprechend euren

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persönlichen Vorlieben die Besonderheiten eures Co-Vec ausbauen. Im Grand-Prix-Modus, den man mit Abschluss des Story-Modus frei spielen kann, gibt es den Bronze-, Silber- und Gold-Pokal. Jeder GP besteht aus fünf Rennen. Die Ergebnisse können gespeichert und in die N-Gage-Arena hochgeladen werden. Im Multiplayer-Modus könnt ihr euch via Blootooth Kopf-an-Kopf-Rennen mit anderen Spielern liefern. Hier funktioniert auch der GP-Modus. Im Hack-TV-Modus könnt ihr eure schönsten Rennen nachträglich bewundern.

Vom EIS umzingelt
System Rush bietet geniale Grafik mit seltenen Einbrüchen. Die Story wird in Comic-Optik erzählt.

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Die virtuellen Cyberkulissen sind wahre Neon-Gebetsteppiche. Der Sound ist gut und die musikalische Kulisse passt zur dichten Spielatmosphäre. Das Menü ist übersichtlich gestaltet. Während des Rennens aus der Cockpit-Perspektive kann man alle benötigten Angaben wie verbleibende Energie, Feindwarnung usw. dem übersichtlichen Display entnehmen. Die Co-Vecs sind unverwüstlich lassen sich gut manövrieren, nachdem man seine bevorzugte Tastenbelegung eingestellt hat.