Drohender Komplettisten-Koller

Teilweise kommt es dabei nicht nur auf das Beherrschen der Steuerung an, sondern auch aufs Auswendiglernen. Das Ganze ist freilich nicht schlimm, wenn man im Wesentlichen Peach befreien und dann eben noch ein paar Monde mitnehmen will, die auf dem Weg liegen. Auch dann kann man bereits eine Menge schöner Stunden aus Mario Odyssey ziehen.

Super Mario Odyssey - Eine wahre Odyssee

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Trotz Mond-Wahnsinn: Die Welt von Super Mario Odyssey ist wunderschön
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Für viele Spieler hatte es aber einen großen Reiz, ein Mario 64 mit allen 120 oder ein Mario Galaxy mit allen 242 Sternen zu beenden. Die schiere Masse an Monden setzt bei Mario Odyssey vor das gleiche Ziel ein sehr hohes Maß an Zeit, Ausdauer und Toleranz gegenüber sich wiederholenden Aufgaben. Nun ist ein großer Umfang prinzipiell ja lobenswert, allerdings zerfasert Super Mario Odyssey durch die Mond-Flut etwas. Zumal sich niemand beschwert hätte, wenn man nur die Hälfte der Monde ins Spiel gepackt und dafür auf die allzu beliebig platzierten Exemplare und das Aufgabenrecycling verzichtet hätte.

Fan-Service Deluxe

Ausgesprochen lobenswert ist, wie Mario Odyssey einen Abriss der Mario-Spiele liefert und so auch zu einer Odyssee durch die Geschichte seines Protagonisten wird. Abgesehen von 2D-Leveln, sie sich am NES-Debüt orientieren, tauchen auch unzählige Elemente aus anderen Spielen auf, vor allem Super Mario 64 wird in so umfassender Manier gewürdigt und zitiert, dass es eine wahre Freude ist. Ihr müsst diese Referenzen aber selbst entdecken, jeder Spoiler würde die magischen Momente, die das Spiel durchaus in großer Zahl mitbringt, unnötig abschwächen.

Super Mario Odyssey - Eine wahre Odyssee

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Super Mario Park - mit echten Dinos!
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Kaum gestört haben uns die vorab viel diskutieren Stilentscheidungen: Ja, in New Donk City laufen „echte“ Menschen herum. Ja, ihr trefft auf einen realistisch anmutenden Dinosaurier. Und ja, so richtig will das nicht zum Rest des typischen Mario-Looks passen. Es beschädigt den Gesamteindruck aber auch nicht. Dieser leidet eher darunter, dass man häufig deutlich den Grafikaufbau sieht, was den offenen Spielwelten geschuldet und auf der Switch-Hardware wahrscheinlich kaum besser zu machen ist. Dafür beeindruckt es enorm, ein vollwertiges 3D-Mario nun auch unterwegs spielen zu können und tatsächlich ist das Spiel durch die vielen schnell sammelbaren Monde auch auf kurzen Bahnfahrten ein prima Zeitvertreib.

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Wenig überraschend unterstützt Super Mario Odyssey amiibo, es gibt sogar neue Mario-, Peach- und Bowser-Figuren in Hochzeitsoutfits. Nun ja. Während Mario und Peach für temporäre Unverwundbarkeit beziehungsweise ein Extraherz gut sind, weist Bowser euch den Weg zu Spezialmünzen – wie immer ein bisschen ärgerlich, ein solches Feature hinter amiibo zu verstecken. Zumindest gibt es auch ohne amiibo spielinterne Hilfsfunktionen: Vogel Schnackehlchen schenkt euch kurze Beschreibungen zu noch nicht gefundenen Monden, während ein blauer Toad diese sogar auf eurer Karte markiert – wofür er aber 50 Münzen einkassiert.

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