In einem Gespräch mit Nintendo Life enthüllte Regisseur Rocky Morton, dass der 1993 veröffentlichte Film Super Mario Bros. ursprünglich eine "persönliche, emotionale Story" zwischen Mario und Luigi war.

Als das Team sich damals in der Produktionsphase befand, das Casting startete, die großen Sets und die prothetischen Kreaturen gebaut wurden, war die Reaktion der Studios bezüglich des Drehbuchs eher negativ. Es sei zu düster und zu erwachsen, so dass es also überarbeitet werden müsse. Das brachte die Handlung letztendlich auf eine niedrigere Ebene mit "dummen Gags" und kindlicher Darstellung.

Laut Morton sei das neue Skript so anders gewesen, dass vieles davon nicht mehr zu den bereits geschaffenen Sets und Charakteren passte. Es war im Grunde fehlerhaft und es habe nicht funktioniert, da es einfach nur schnell auf Papier gebracht werden musste. Auch sei es sehr peinlich, unbehaglich und problematisch gewesen.

Dick Clement und Ian la Frenais schrieben das Original-Drehbuch, die Morton zufolge sehr einfühlsam bei der Geschichte der zwei Brüder, deren Liebesgeschichte und dem Fakt waren, dass sie ihre Eltern verloren.

Mario wurde für Luigi zum Mutterersatz, während sich Luigi aber vielmehr einen älteren Bruder wünschte. Es habe ihn frustriert und er verlor den Respekt vor Mario. Es ging also eher darum, wie sie dieses Problem aus der Welt schafften und wie Luigi sich in Daisy verliebte.

Am Ende war der Film ein richtiger Flop, selbst Nintendos Shigeru Miyamoto konnte sich nie so richtig mit dem Streifen anfreunden.