Der Modder Kaze Emanuar hat sich Super Mario 64 zur Brust genommen und den Klassiker zu einer wilden Achterbahnfahrt umgemodelt. Denn er hat den Blickwinkel der Kamer in die Egoperspektive von Mario versetzt. Das Ergebnis: Nichts für schwache Mägen, wie ihr im Video sehen könnt.

Die Mod namens "First Person Mario 64" setzt die Kamera auf die Position von Marios Kopf. Allerdings bewegt sich dieser auch von selbst, was die ganze Angelegenheit nicht weniger schwindelerregend gestaltet. Hinzu kommt, dass ihr die Kamera selbst nur sehr marginal steuern könnt. Die meiste Zeit seid ihr in der vorgegebenen Blickrichtung von Mario festgenagelt. Hier und da gibt es einige Glitches, aber im Grund funktioniert jeder Trick und jede Abkürzung, die auch schon im klassischen Super Mario 64 zu meistern waren. Allerdings sorgen einige Sprünge in der neuen Perspektive für viel Verwirrung. Wer das Ganze wirklich beherrschen will, muss wohl vieles neu lernen.

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Dem Bösen ins Auge schauen

So lässt sich doch schon ein klein wenig ahnen, wie Super Mario 64 in einer VR-Version aussehen würde. Ob man wirklich so lange zocken könnte, um am Ende gegen Bowser anzutreten, sei mal dahingestellt. Für die Mod nutzt Kaze Emanuar einen N64-Emulator. Von der Nutzung können wir an dieser Stelle nur abraten. Denn im Grunde braucht es eine ROM von Super Mario 64, die in den meisten Fällen nur illegal als Raubkopie zur Verfügung steht.

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