Das Unternehmen Sulon stellte mit dem Sulon Q ein VR-Headset vor, das in Zusammenarbeit mit AMD entsteht und sich vor allem in einer Sache von anderen VR-Geräten abhebt: es benötigt keinen externen PC, um zu funktionieren.

Sulon Q - AMD-Zusammenarbeit: Neues VR-Headset mit integriertem PC

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Klingt das Sulon Q zu ambitioniert?
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Stattdessen ist dieser bereits integriert, mitsamt Carrizo-APU von AMD, eine AMD FX-8800P, 8 GB DDR3L-DRAM sowie einer SSD mit 256 GByte, auf der Windows 10 läuft. Unterstützt wird DirectX 12, wobei die APU über 512 Shader-Einheiten, zwei Excavator-Module und vier Threads verfügt.

Zum Einsatz kommen zudem zwei OLED-Displays mit einer Gesamtauflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln und einer Bildwiederholfrequenz 90 Hertz, während das Sichtfeld 110 Grad betrifft. Verbaut sind ein Akku sowie diverse Module für die Konnektivität: Bluetooth 4.0, um so etwa Maus, Tastatur und Gamepad anzuschließen, WLAN für das Internet und zwei USB-3.0-Ports. Aber auch Mikrofone, 3D-Audio und ein Micro-HDMI-Ausgang werden versprochen.

Das sind eine ganze Menge Anschlüsse und Innereien, die das Sulon Q vereint. Zugleich spricht das Unternehmen von "erwarteten Spezifikationen", weshalb diese also noch nicht ganz final sind. Zum Gewicht des VR-Headsets wurden keine Angaben gemacht, versprochen wird aber ein leichtgewichtiger, komfortabler, ergonomischer und kabelfreier Formfaktor.

Sulon Q vermischt Virtual Reality und Augmented Reality

Das Sulon Q soll darüber hinaus auch Augmented Reality und Spatial Computing verstehen, wodurch sich die reale Welt mit diversen AR-Anwendungen erweitern lässt und außerdem holografische Bedienelemente möglich sind. Durch verschiedene Sensoren und integrierte Kameras wird die Umgebung in Echtzeit erkannt und berechnet - ein nahtloser Übergang zwischen Virtual Reality und Augmented Reality sei möglich.

Auch ein Feature namens Spatial Redirection soll es geben, wodurch es möglich ist, sich in virtuellen Bereichen zu bewegen, die deutlich größer als der zur Verfügung stehende physikalische Platz ausfallen. Theoretisch kann so aus eurem Wohnzimmer also der Weltraum werden.

Und allzu lange warten müssen Interessierte auf das VR-Headset offenbar auch nicht mehr, schon das späte Frühjahr 2016 wird anvisiert. Ein Preis soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

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