"Am Jahresende blickt man gerne zurück. Sudden Strike 3 macht einem das mit veralteter Technik und angestaubtem Gameplay sehr einfach." - Björn Schick

Mehrere Jahre Entwicklung, mehrere Monate Verschiebung und mehrere Wertungsstufen abgestürzt: Auweia, Fireglow Games, was habt Ihr aus dieser schönen Spielereihe gemacht. Vermutlich war man beim „Sudden Strike“-Macher mehr damit beschäftigt, einen Publisher für den jüngsten Teil der Reihe zu finden, als sich auf die eigentliche Entwicklung zu konzentrieren.

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Doch gerade in diesem Bereich hätte der Titel noch viel mehr Zeit benötigt. Die Präsentation ist schwach, das Gameplay unfair und langweilig. Insgesamt hat man jederzeit das Gefühl, in die Vergangenheit der Strategiespiele zu blicken. Dabei haben etwa die „Codename: Panzers“-Spiele bereits gezeigt, wie packend Weltkriegsstrategie für Einsteiger und Fortgeschrittene sein kann.

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Pro

  • Unterschiedliche Schauplätze
  • Ordentliche Soundeffekte

Contra

  • Unkomfortable Bedienung
  • Miese Grafik
  • Unfaires Gameplay

Grafik

Schwache Texturen, müde Effekte und lieblose Karten - Sudden Strike 3 kann zu keiner Zeit überzeugen. Zwischensequenzen oder packende Einführungen sucht man vergeblich.

Sound

Musik bietet der Titel nur in den Menüs, was bei der langweiligen Untermalung auch gut ist. Die Soundeffekte sind hingegen ordentlich, gerade bei großen Schlachten kommt viel Atmosphäre auf.

Gameplay

Schwach, veraltet, unfair: Das, was Sudden Strike 3 hier bietet, dürfte selbst die beinharten Strategiefans der etablierten Serie verschrecken. Nie gelingt dem Titel der Kompromiss zwischen Mikromanagement und Schlachtkontrolle.

Multiplayer

Bis zu acht Spieler dürfen sich den Frust und Ärger in fünf Szenarien teilen. Spaß macht das in etwa genauso viel wie im Einzelspielerpart.