Einer neuen Studie zufolge geben 56 Prozent der Konsolengamer in den USA kein Geld für Spiele aus. Zudem boomt der Markt mit gebrauchten Games.

Studien - USA: Nur 44 Prozent der Konsolenspieler geben Geld für Spiele aus

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Deutsche Gamer werden für DLC auf Konsolen in diesem Jahr schätzungsweise 90 Millionen Euro ausgeben
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In einem neuen Bericht des Marktforschungsunternehmens Newzoo wird DLC sowie der Gebrauchtmarkt und digitale Vertrieb näher beleuchtet. Darin heißt es, dass von den 82 Millionen Amerikanern, die angeben auf Konsolen zu spielen, nur 36 Millionen (44 Prozent) Geld für die eigentlichen Spiele ausgeben. Retail-Produkte würden sehr oft in Familien und zwischen Freunden geteilt werden.

Bereits 85 Prozent aller US-amerikanischen PC/Mac- und Konsolenspieler greifen zu gebrauchten Spielen. 25 Prozent davon würden mindestens die Hälfte ihres Budgets für die Second-Hand-Ware ausgeben. Newzoo merkt auch an, dass dieses Geschäft für die Händler profitabler sein kann, als der Verkauf von neuen Spielen. Nur die Publisher sehen von diesem Geld nichts, weshalb auch der berüchtigte Online Pass eingeführt wurde.

Spiele für PC und Mac werden in den USA bereits überwiegend (56 Prozent) digital erworben. In Europa sind hingegen noch die verpackten Produkte vorne (58 Prozent).

Beim Konsolen-DLC sollen die Amerikaner in diesem Jahr 960 Millionen US-Dollar ausgeben. In Europa werden durch Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Belgien und die Niederlande insgesamt 785 Millionen Dollar zusammenkommen.