Ihr dachtet, Mobile-Gamer seien die zu vernachlässigende Masse, die nur blöd in ihre Smartphones starrt? Falsch gedacht. Laut einer neuen Studie sind besonders die zahlungswilligen Mobile-Gamer auch die Core-Gamer auf Konsolen und überhaupt die Vorzeige-Konsumenten schlechthin.

Studien - Großer Report bestätigt: Mobile-Gamer sind auch die Core-Gamer auf Konsolen

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Fallout Shelter ist das perfekte Beispiel für ein erfolgreiches Cross-Plattform-Konzept
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Für Gamer und Liebhaber traditioneller Plattformen wie Konsolen, Handhelds und PC steht fest: der Mobile-Gamer, der ist kein echter. Der ist Casual, der ist ein Gelegenheitsspieler. Keiner, der sich wirklich mit dem Thema Gaming befasst. Dass der Mobile-Markt so rasant wachse, liege doch nur an der starken Verbreitung mobiler Geräte wie Smartphones und Tablets, die es erlauben, überall und jederzeit aufs Internet zuzugreifen und die man sowieso immer mit sich führe.

Mobile-Gamer sind auch das Hauptklientel auf Konsolen

Doch so einfach lässt es sich wohl doch nicht differenzieren, wie eine neue Studie des Marktforschungsunternehmen Newzoo offenlegt. Newzoo hat sich auf den Bereich Gaming spezialisiert und in der neuen Studie herausgefunden, dass besonders Mobile-Gamer, die mehr als 25 Dollar im Monat für Apps und In-App-Käufe ausgeben, auch vermehrt und viel Geld auf Konsolen ausgeben.

67 Prozent dieser Mobile-Gamer, die viel Geld ausgeben, sind männlich, zwischen 21 bis 35 Jahre alt und gehören mit 71 Prozent zum Hauptklientel auf Konsolen und mit 69 Prozent zum Hauptklientel auf dem PC.

Mehr noch: Mobile-Gamer sind Gamer durch und durch. Nach der Studie sollen gerade diejenigen, die viel Zeit mit Gaming-Apps verbringen und viel Geld für Apps ausgeben, auch abseits von Smartphones und Tablets viel in Gaming investieren. Sie schauen Live-Streams an, sind besonders stark in sozialen Netzwerken wie Facebook und auf dedizierten Seiten wie Twitch vertreten, aber auch auf Youtube unterwegs und besitzen mit höherer Wahrscheinlichkeit Abonnements bei Netflix und Spotify.

Der durchschnittliche Mobile-Gamer, der kaum bis gar kein Geld für seine Apps ausgibt, stellt folgerichtig nur 11 Prozent der zahlenden Masse bei Konsolen und 8 Prozent beim PC dar.

Mobile-Gamer sind die wichtigste Konsumentengruppe

Aber nicht nur das digitale Leben wird in vollen Zügen genossen. Mobile-Gamer, die viel Geld ausgeben, lesen auch Zeitungen und Magazine. Das gilt für 27 Prozent aller Mobile-Gamer mit lockerem Geldbeutel. Hingegen sind es bei allgemeinen Mobile-Gamern gerade mal 8 Prozent.

Mobile-Gamer sind sportlicher

Wer viel Geld für Apps ausgibt, ist auch mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Person, die sich aktiv mit Sport befasst. 43 Prozent spielen Fußball, 32 Prozent joggen gern und 29 Prozent fahren viel Rad. Im Gegensatz zu Mobile-Gamern, die kein Geld für ihre Spiele ausgeben, nehmen zahlende Mobile-Gamer eher an Sportveranstaltungen teil und schauen sich auch eher Sportereignisse im Fernsehen an.

Entwickler, die dies erkennen und Cross-Plattform-Entwicklung betreiben, um diese Gruppe der zahlungswilligen Core-Gamer anzusprechen, können das Maximum an Umsatz herausholen. Das beste aktuelle Beispiel ist Bethesda Softworks mit Fallout 4 für Konsolen und PC sowie Fallout Shelter für mobile Geräte. Im Vorfeld zu Fallout 4 sorgte Fallout Shelter bereits für viel Wirbel und massig Twitch-Streams. Der Erfolg von Fallout 4 kommt also nicht von ungefähr.

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