Steel Saviour (PC Test)
(von Gregor Dutz)

Vor kurzem traf mich ein schwerer Schicksalsschlag vollkommen unerwartet: Sowohl Fernseher als auch die Telefonleitung, die mich mit dem Internet verbindet, wurden bei einem Gewitter zerstört. Die dadurch entstandene Langeweile konnten auch die paar Fullprice-

Titel, die noch bei mir aufs Durchspielen warten, nicht auf Dauer lindern.

Welch ein Zufall, wenn just in diesem Moment ein Spiel im Briefkasten liegt, das laut Publisher »Koch Media« ein "umfangreiches Waffenarsenal" besitzt und "spektakuläre visuelle Effekte" auf den Bildschirm zaubern soll.

"Toll", werden Sie denken, "das hat ja jeder Ego-Shooter", aber aufgepasst, denn bei »Steel Saviour« handelt es sich um ein reinrassiges, horizontal scrollendes Shoot-em-Up.

Huch, eine Story?!
Vollkommen unerwartet begrüßte mich beim Start des Spiels ein kleines Video, dass mir doch tatsächlich weismachen will, dass »Steel Saviour« eine Hintergrundgeschichte besitzt. Das ganze wirkt aber irgendwie gekünstelt und läuft letztendlich darauf hinaus, dass der Held der Story ein bewaffnetes Flugobjekt findet und damit die Menschheit vor der totalen Zerstörung bewahren muss. Man hätte sich das auch einfach sparen können und niemand hätte etwas vermisst.

Das Spielprinzip benötigt eigentlich keine extra Beschreibung, der Vollständigkeit halber sei aber erwähnt, dass man einfach auf alles ballern muss, was sich irgendwie bewegt. Dabei steuern Sie Ihr Gefährt mit den Pfeiltasten nach

Steel Saviour - Neue Arcade-Actionware im Test! Computer zerstören?! Und noch dazu supergünstig?

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oben, links, rechts oder unten auf einem sich nach links bewegendem Hintergrund.

Volles Reservoir
Insgesamt müssen so fünf Levels absolviert werden, wobei der letzte von einem fetten Endgegner bewohnt wird, der über das Eindringen in sein Reich nicht sehr erfreut ist.

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Aber auch die Gegner, die uns schon vorher begegneten, sind alles andere als eine schwach Vorhut: Durch die überwältigende Anzahl werden sie zu einer echten Herausforderung - eine Herausforderung im Bereich Selbstbeherrschung, denn an die Wand geworfene Mäuse und Tastaturen neigen dazu anschließend zu streiken.

Dabei ist die Bewaffnung des eigenen Gleiter durchaus nicht zu verachten: Neben der aufrüstbaren Laser-Kanone stehen einem unter anderem auch zielsuchende Raketen und ein Gatling-Maschinengewehr zur Verfügung, die aber erst aufgesammelt werden müssen. Doch obwohl die Smartbombe fast einen ganzen Bildschirm voller Gegner wegfegt, ist der Schwierigkeitsgrad selbst auf der niedrigsten Stufe ziemlich happig.

Aber echte Freaks wird das eher freuen als nerven.Erfrischend uninnovativ
Überhaupt richtet sich das Spiel wohl eher an Fans von klassischen Shootern, da gar nicht erst versucht wurde, irgendwelche Neuerungen mit dem alten Spielprinzip zu kombinieren. Aber wer will das bei einem solchen Spiel überhaupt?

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Schade eigentlich, dass die Grafik dann sogar einigermaßen schick aussieht. Denn trotz einer fixen Auflösung von 640x480 Pixeln sind die Hintergründe abwechslungsreich und gut designt. Dieser Eindruck wird vor allem durch die knallbunten Farben geweckt, aber auch die coolen Gegner, die teilweise wie aus »Matrix« entsprungene Maschinen aussehen, helfen dabei ordentlich mit. Und die effektvollen Explosionen sind sowieso über jeden Zweifel eines Old-School-Fans erhaben. Schade eigentlich, dass die Grafik dann sogar einigermaßen schick aussieht. Denn trotz einer fixen Auflösung von 640x480 Pixeln sind die Hintergründe abwechslungsreich und gut designt. Dieser Eindruck wird vor allem durch die knallbunten Farben geweckt, aber auch die coolen Gegner, die teilweise wie aus »Matrix« entsprungene Maschinen aussehen, helfen dabei ordentlich mit. Und die effektvollen Explosionen sind sowieso über jeden Zweifel eines Old-School-Fans erhaben.