Valve wird auch in Zukunft keine Verkaufszahlen im Zusammenhang mit Steam nennen. Für Außenstehende sei das einfach nicht mehr wichtig, erklärt Jason Holtman, der mit Publishern und Entwicklern für eine Einbindung in die Plattform zusammenarbeitet.

Derzeit versucht die NPD Group (USA) und UKIE (UK) eine regelmäßige Liste mit ausschließlich digital verkauften PC-Titeln zu erstellen. Auf Daten von Steam müssen sie dabei aber verzichten.

Steam - Verkaufsdaten bleiben intern

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Valve soll über weit über die Hälfte des digitalen Games-Marktes innehaben
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„Der Punkt ist, dass es nicht super-wichtig für Publisher und Entwickler ist, wie es um die anderen steht. Wichtig ist hingegen, wie sich das eigene Spiel verhält, warum [die Verkaufszahlen] steigen oder fallen“, so Holtman. Und genau das ermögliche Steam, indem es stündlich aktuelle Daten aufbereitet.

„Wenn man zurückblickt, wie die Retail-Charts gemacht wurden, hat sich erwiesen, dass sie nicht akkurat sind. So haben sie angeblich gezeigt, dass das PC-Format ausstirbt, obwohl es eigentlich florierte", führt Holtman weiter aus.

Ganz schreibt sich aber auch Valve nicht den Charts ab, denn wöchentlich werden die "Steam Top 10" veröffentlicht. Letzte Woche sah die folgendermaßen aus:

  1. Portal 2
  2. The Potato Sack
  3. Borderlands: Game of the Year
  4. Magicka Complete Pack
  5. BioShock 2
  6. Portal 2 + The Potato Sack
  7. Crysis 2
  8. Sid Meier's Civilization® V
  9. Splinter Cell Collector Pack
  10. Dungeon Siege III