Die Neukäufe von VR-Geräten, die mittels Steam genutzt werden können, sind nahezu komplett zum Erliegen gekommen. Das berichtet die Seite Venturebeat unter Berufung auf Steams hauseigene Hard- und Softwareumfrage.

Steam - Verkäufe von VR-Geräten kommen zum Erliegen

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Das Interesse an HTC Vive und Oculus Rift ist an einem Tiefpunkt angelangt.
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So seien im Juli nur 0,3% neue HTC-Vive-User hinzugekommen, im August sogar gar keine. Ähnliche Zahlen gab es bei Oculus Rift zu sehen, hier gab es im Juli ebenfalls einen Anstieg von 0,3% und im August 0,1%. Auch in den Gesamtzahlen ist bislang bei den VR-Geräten alles andere als ein explosiver Erfolg zu vermelden: Nur 0,18% aller Steam-Nutzer besitzen ein Vive, 0,10% ein Oculus Rift. Da Juli und August die ersten Monate sind, in denen beide Geräte frei erhältlich waren, sind diese Zahlen besonders schwerwiegend.

Eine mögliche Interpretation ist, dass die Early-Adopter-Phase zwar vorbei, der Aufschluss zum Massenmarkt aber noch nicht gelungen ist, mit dem hohen Preis der Geräte und dem Mangel an attraktiven Titeln und Einsatzmöglichkeiten als offensichtliche Hindernisse und Abschreckungen der Kundschaft. Auch die starken Rechner, die benötigt werden, stehen sicherlich potentiellen Nutzern im Weg.

Sonys Playstation VR erscheint nächsten Monat und Googles Daydream an einem noch nicht genau genannten Termin in naher Zukunft. Wie gut sich Konsolen- und Mobile-Lösungen für VR schlagen wird sicherlich neue Aufschlüsse darüber geben, was die größten Hindernisse sind, die Steam-VR momentan hat.

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