Nachdem Valve Anfang des Jahres kurzzeitig bezahlte Mods für Skyrim einführte und diese Funktion aufgrund der gewaltigen Kritik direkt wieder einstampfte, zeigt sich das Unternehmen nun nach wie vor interessiert an einer solchen Möglichkeit.

Steam - Valve weiterhin an bezahlten Mods interessiert

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Valve könnte zu einem späteren Zeitpunkt erneut bezahlte Mods einführen.
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Die Kollegen von Kotaku waren bei Valve zu Besuch und sprachen mit Business-Chef Erik Johnson und Robin Walker, der unter anderem an Items für Team Fortress 2 arbeitete.

"Wir wagen gerne Risiken, aber manchmal liegen wir falsch. Wir haben die Dinge definitiv in einigen Feinheiten verkorkst", so Johnson.

Wie er betont, habe man sich der Community bei der Einführung nicht richtig mitgeteilt und die Absichten dahinter nicht kommuniziert: "Obwohl es nicht unsere Absicht war, konnte man es leicht falsch verstehen, in der Form von 'Erinnerst du dich an die Sache, die du liebst. Du zahlst jetzt Geld dafür.' Das war ein furchtbarer, schrecklicher Plan."

Als dann die Kritiken auf Valve hereinprasselten, fühlte sich Johnson nach eigenen Angaben "richtig schlecht". Auch deshalb, da man dies bei dem Unternehmen sonst nicht gewohnt ist. Dennoch glaubt er, dass bezahlte Mods eine Zukunft haben können und man die Erschaffer jener entlohnen sollte. Wie das nun aussieht, ob durch Geld oder andere Dinge, muss sich zeigen. So oder so müsse das Ganze transparent ablaufen.

Das Scheitern der bezahlten Mods sieht er auch darin, dass man sich Skyrim als Spiel dafür geangelt hat. Denn dieses würde eine riesige, alteingesessene Community besitzen. Sollte Valve bezahlte Mods erneut angehen, dann müsse es sich bei dem ersten unterstützen Spiel nicht zwingend um eines aus der eigenen Feder handeln, da es keine Rolle spiele. Allerdings sei es nicht der beste Schritt für den Anfang gewesen, auf eine bereits vorhandene und vor allem eingefleischte Community als Testballon zu setzen. Vielmehr sollte also ein neues Spiel zum Tragen kommen.