Die Weihnachtszeit bringt nicht immer nur Gutes. Valve muss aktuell für seine Spieleplattform Steam drei Millionen australische Dollar Strafe bezahlen. Dabei geht es wieder einmal um das Rückgaberecht von Steam, das nicht mit den australischen Gesetzen übereinstimmt und so gegen sie verstößt.

Steam - Valve muss drei Millionen Dollar Strafe zahlen

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Dank Steam wird Valve nun zur Kasse gebeten.
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Bislang war es wohl als Australier ziemlich schwer, Spiele auf Steam zurückzugeben. Hierzulande ist dies recht einfach und bedarf nur weniger Klicks und Voraussetzungen. Doch nun hat ein australischer Richter vielleicht die Grundlage gelegt, dass es auch "Down Under" bald reibungsloser mit Steam abläuft. Der Wert von drei Millionen Dollar ist etwa drei Mal so viel, wie Valve bereit war zu zahlen, um den Rechtsstreit außergerichtlich zu klären. In Zukunft müssen für australische Kunden Warnhinweise auf der Steam-Shop-Seite eines Spiels eingefügt werden, die die Spieler über ihre Rechte informieren.

Hat Valve die australischen Gesetze ignoriert?

Valve ist ein amerikanisches Unternehmen, mit etwa 2,2 Millionen australischen Accounts“, so Richter James Edelman. „In der fraglichen Zeit gab es 21.124 Ticktes, die das Wort "Rückerstattung" in sich trugen und von Kunden mit australischen IP-Adressen kamen. Jedoch hat Valve mit Steam eine Kultur erschaffen, die ohne australischen Rechtsbeistand sich gegen die Gesetze aufgelehnt hat. Und das Unternehmen wollte dies auch weiterhin ohne Hilfe fortsetzen und mit Kunden ins Geschäft kommen.“

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