In der vergangenen Woche haben wir euch darüber berichtet, dass 170 Spiele eines Publishers von Steam gelöscht wurden. Valve hat die Zusammenarbeit mit dem Studio Silicon Echo eingestellt, da diese die Spieleplattform mit schnell entwickelten, unfertigen Spielen vollgespamt haben.

Steam - Publisher muss dicht machen, nachdem alle Spiele von Steam entfernt wurden

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Steam kämpft weiter gegen "Fake Games".
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Valve hat zudem alle Geschäftsbeziehungen zu dem Studio gekappt. Nun steht Silicon Echo dadurch nach eigenen Aussagen vor dem Ende. In einem Interview mit Polygon verrieten sie, dass sie durchaus in der Vergangenheit Geschäfte mit Drittparteien gemacht haben, die andere als zwielichtig abstempeln würden. Das Erstellen mehrerer Studionamen wurde angeblich nur durchgeführt, um Statistiken einfacher zu überwachen. Spieler hinters Licht zu führen, war laut dem Publisher nicht die Absicht.

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Das Ende eines Publishers

"Diese Situation hat alles zerstört, wofür wir in den letzten drei Jahren gearbeitet haben. Wir sind dazu gezwungen, die Spieleentwicklung aufgrund von mehreren Gründen an dieser Stelle aufzugeben. Hauptsächlich aber, weil unser Ruf zerstört wurde und aus finanziellen Gründen. Wir hätten uns eine Warnung im Vorfeld gewünscht, um uns auf einen anderen Business-Plan zu konzentrieren."

Die Spiele von Silicon Echo waren allesamt ein Dorn in den Augen der Spieler. Die meisten Beschwerden auf ganz Steam kamen durch die Spiele, die schnell und unfertig über Steam Direct und vorher Steam Greenlight veröffentlicht wurden. Sie nutzen vorgefertigte Bausteine der Unity-Engine und waren deshalb in der Entwicklung extrem günstig.