Nur knapp eine Woche nach dem Start des Verkaufs von Mods, machte Valve jetzt einen Rückzieher und stoppte dieses Feature, das zusammen mit Bethesda für The Elder Scrolls 5: Skyrim eingeführt wurde und später bei weiteren Spielen hätte folgen sollen.

Steam - Rückzieher: Valve stoppt Verkauf von Mods

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Das kommt dann doch etwas überraschend, äußerte sich Valve-Chef Gabe Newell vor wenigen Tagen schließlich noch positiv und versuchte den Kritikern Pro-Argumente zu liefern. Aber die Kritik war am Ende offenbar zu viel und Valve hatte ein Einsehen.

In einem Post der Steam Community schreibt das Unternehmen, dass man mit dem Team von Bethesda gesprochen habe und es zustimme. Man habe dieses Feature eingeführt und dabei nicht so richtig gewusst, was man da überhaupt mache. In den vergangenen Jahren habe man viele Features ausgeliefert, die sich an Entwickler von Inhalten richteten und die immer gut ankamen. Aber diesmal sei es ein etwas anderer Fall.

Valve erhoffte sich dadurch bessere Mods, sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige. Auch erhoffte man sich, dass aus einigen Mods am Ende großartige und eigenständige Projekte werden könnten, wie es etwa bei Dota, Counter-strike, DayZ und Killing Floor der Fall war.

Man verstehe zwar die eigene Spiele-Community sehr gut, doch der Schritt in eine etablierte, Jahre alte Mod-Community in Skyrim sei vielleicht nicht der beste Ort gewesen, um das zu beginnen.

Wer sein Geld für das Feature bzw. Skyrim-Mods bereits ausgegeben haben sollte, erhält es wieder komplett zurück.