Valve-Chef Gabe Newell sprach in einem Interview über das Thema Raubkopien und gab zu verstehen, dass etwa DRM-Systeme den Kunden eher vergraulen und die Firmen umdenken müssen.

Steam - Gabe Newell: Piraterie stellt für uns kein Problem mehr dar, wir bieten einen besseren Service

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Gabe Newell sieht sich darin bereits bestätigt, mit Service der Piraterie entgegenwirken zu können
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Laut Newell würde es ein großes Missverständnis im Bezug auf die Piraterie geben, denn nicht der Preis der Spiele sei daran schuld, sondern der Service der Unternehmen.

Wenn beispielsweise ein Raubkopierer ein Produkt für 24 Stunden am Tag weltweit anbieten würde und man es problemlos auf den den eigenen Computer herunterladen könnte, der rechtliche Inhaber (also Publisher) das Produkt hingegen mit Zeitverzögerung auf den Markt bringen und es mit einem Regional-Code ausstatten würde, dann sei der Service des Raubkopierers viel besser.

Und die DRM-Systeme bzw. digitalen Rechteverwaltungen machen die ganze Sache auch nicht besser und minimieren den Wert des Produkts durch eine Beschränkung des Nutzungsumfangs und sie verunsichern die Kunden. Daher sollte das Ziel eines jeden Publishers sein, einen größeren Service anzubieten, um der Piraterie entgegenzuwirken. Man sollte sich einfach mehr in die Lage der Kunden versetzen.

Valves Ziel ist es letztendlich, einen besseren Service als Softwarepiraten anzubieten. Und dieses Vorgehen sei inzwischen sogar sehr erfolgreich, weshalb die Piraterie kein Problem mehr für Valve darstelle.