Valve wird von einer französischen Verbraucherorganisation namens UFC-Que Choisir vor Gericht gebracht. Der Gruppierung geht es vor allem um die Handhabung des Weiterverkaufs von Spielen, den Umgang mit User-Daten und dem Urheberrecht von Inhalten auf der Spieleplattform.

Steam - Französische Verbraucherzentrale klagt gegen Valve

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Valve steht wegen der Plattform Steam vor Gericht.
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Die Organisation hat ihre Entscheidung in einem offenen Brief an das Unternehmen bekannt gegeben. Demnach wird es wohl demnächst zu einem Rechtsstreit zwischen der französischen Verbraucherorganisation und dem Gaming-Unternehmen kommen. Hauptgrund ist der Weiterverkauf von Spielen. Dieser ist in Frankreich gesetzlich erlaubt. Jedoch ist dies, wie jeder weiß, auf Steam nicht möglich. Digital erworbene Spiele können nicht an andere Spieler wiederverkauft werden. Valve soll demnach Luxemburger Recht auf alle Länder anwenden, ohne auf spezielle Gesetze einzugehen.

Account-Daten und Urheberrecht

Neben der Problematik der Spiele dreht sich die Anklage auch um die Zurückweisung von Schuld bei gehackten Steam-Accounts. Valve übernimmt laut Anschuldigung nur in sehr wenigen Fällen die Verantwortung für die Daten seiner Kunden. Auf der anderen Seite würde das Unternehmen aber strikt auf das Urheberrecht achten, das immer dann zur Anwendung kommt, wenn ein Nutzer Inhalte auf die Plattform hochlädt.

Es bleibt abzuwarten, ob die Vereinigung mit ihrer Klage vor dem französischen Gericht erfolgreich sein wird. Bereits 2014 hat Valve einen ähnlichen Fall vor dem deutschen Justizsystem gewonnen.

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