Valve hat einen kleinen Erfolg zu verbuchen: die im vergangenen Jahr durch den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) eingereichte Klage wurde vom Landgericht Berlin abgelehnt.

Steam - Erfolg für Valve: Landgericht Berlin lehnt vzbv-Klage ab

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Wird der vzbz Berufung einlegen?
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Dem vzbz ging es in dieser Klage darum, dass Valve an seinem bisherigen Geschäftsmodell festhalten wolle und in seinen Nutzungsbedingungen die Übertragung der Accounts an Dritte untersage. Der Verkauf bzw. die Weitergabe der Spiele wäre zwar in der Theorie möglich, allerdings ist das nicht machbar, da diese eben an den jeweiligen Account gebunden sind und dieser nicht verkauft werden darf.

Laut vzbz bezahle man als Verbraucher nicht nur bei Software den vollen Kaufpreis, sondern ebenso bei Brett- und Kartenspielen, könne diese aber verschenken, verkaufen oder anderen ein Nutzungsrecht dafür einräumen.

"Diese Möglichkeiten bleiben ihm bei einer Spiele-Software oft verwehrt. Technische Hürden und das Verbot der Weitergabe und des Verkaufs hindern den Käufer einer Spiele-Software daran, mit seinem Eigentum zu verfahren wie er möchte", meinte der vzvb.

Aktuell liegt noch keine offizielle Begründung für die Ablehnung der Klage vor. Zudem hat der Verbraucherzentrale Bundesverband nun die Möglichkeit, Berufung gegen diese Entscheidung einzulegen. Ob das so kommen wird, bleibt abzuwarten.

Das ist nun jedenfalls das zweite Mal, dass der vzbz eine Niederlage gegen Valve hinnehmen muss.