Wer seine Spiele weiterverkaufen möchte, kennt bei Steam das Problem: Die Spiele werden "lebenslang" an das eigene Steam-Konto gebunden, weshalb ein Verkauf und ebenso Gebrauchtkauf nicht mehr möglich sind. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen reichte eine Klage vor dem Bundesgerichtshof ein, weil er dieses Vorgehen für eine Benachteilung der Kundschaft hält.

Karlsruher Gericht: Spiele dürfen weiterhin an Steam-Acount gebunden werden.

Am 11. Februar entschied der Bundesgerichtshof zugunsten von Valve. Demnach sei für die zuständigen Richter das von Steam verwendete Lizenzierungsmodell weiterhin zulässig. Wie Rechtsanwalt Georg Fechner, der Vertreter von Valve, sagte, wurde mit dieser Entscheidung der Karlsruher Richter endlich Rechtssicherheit für Anbieter und Nutzer im Onlinevertrieb von Medien geschaffen.

Der Bundesverband selbst hat sich zu diesem Urteil bisher noch nicht geäußert, da man erst die schriftliche Urteilsbegründung abwarten möchte, die voraussichtlich erst in ein paar Wochen vorliegen wird. Durch das Urteil liegt es nun einzig an Steam bzw. Valve, in Zukunft den Spielern entgegenzukommen.