Nachdem wir bereits gestern über Entwicklereinnahmen auf Steam berichtet haben, geht es heute weiter. Steamspy-Gründer Sergey Galyonkin hat einen genauen Blick auf die Daten der eigenen Seite geworfen. Seiner Berechnung nach, gibt es ein paar Spiele, die zusammen die Hälfte aller Einnahmen bestimmen.

Wer blickt beid en ganzen Spielen noch durch?

Steam soll im letzten Jahr Einnahmen in Höhe von 4,3 Milliarden Dollar generiert haben. Einen großen Anteil daran hatte vor allem PUBG. Allein 600 Millionen Dollar wurden durch den Battle-Royale-Hit eingenommen. Dahinter reiht sich CS:GO mit 120 Millionen Dollar ein. Um in die Top 20 von Steam zu kommen, so Galyonkin müsste ein Spiel mindestens 22 Millionen Dollar einnehmen. Diese Hits bringen dann auch Geld für Valve ein, die hinter Steam stehen.

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Zu viel Auswahl, keine Bremse

Laut den Daten soll das Wachstum von Steam so schnell nicht enden. 57 Millionen Spieler waren in den letzten zwei Wochen aktiv. Eine Zahl, von der andere Plattformen nur träumen können. Jedoch gibt es auch ein Problem. Die riesige Auswahl an Games, macht es vielen Spielern schwer, wirklich einen Kauf zu tätigen. Die Zahl der durchschnittlichen Spiele pro User ist auf 10,8 gesunken. Galyonkin betont, dass es einfach zu viele Spiele gibt. Ein User kann sich nicht einmal durch alle durchscrollen, geschweige denn, sie auch kaufen.