Da sprach Rapper Kanye West doch mal ein wahres Wort. Ob das Teil seiner Political Correctness im Zug seiner Pläne für die Präsidentschaftskandidatur im Jahre 2020 darstellt? Jedenfalls äußerte sich West per Twitter über In-App-Käufe in Mobile-Games und prangerte die Spieleindustrie an.

Otto-Normalverdiener dürfte sich bei diesem Rant von Rapper Kanye West ungläubig an den Kopf fassen. Immerhin gehört West nicht gerade zu den Geringverdienern. Da dürften die paar In-App-Käufe, die seine zweijährige Tochter North 'Nori' West beim Spielen verursacht, sicher nicht ins Gewicht fallen. Aber ihm geht es wohl ums Prinzip, als er seinen Frust per Twitter teilte:

"Fickt jedes Spiele-Unternehmen, das In-App-Käufe in Kinderspiele integriert!!!"

"Das ergibt doch keinen Sinn!!! Wir geben unserem Kind ein iPad in die Hand und alle fünf Minuten gibt es einen In-App-Kauf!!!"

"Wenn ein Spiel für Zweijährige gemacht ist, dann lasst sie doch einfach Spaß haben und gebt den Eltern doch mal etwas Ruhe, zum Teufel nochmal."

Da muss man sich doch fragen, wie er und seine Ehefrau Kim Kardashian zu den In-App-Käufen in Kim Kardashian: Hollywood stehen. Das Free-to-play-Spiel von Glu konnte bereits kurz nach Veröffentlichung bereits über 200 Millionen Dollar mit In-App-Käufen einnehmen. West hatte daraufhin Anfang des Jahres angekündigt, ebenfalls an einem Spiel zu arbeiten, in dem man seiner Mama dabei helfen muss, ins Himmelreich aufzusteigen - eine Doodle Jump-Kopie? Ob er da auch In-App-Käufe einbauen wird?