Perception, der australische Entwickler des Actionspiels Stargate SG-1: The Alliance, ist mit einer Pressemitteilung in die Offensive gegangen, nachdem Publisher JoWooD vor wenigen Tagen überraschend das Ende des Projekts und der Zusammenarbeit verkündet hatte. Dabei hatte das österreichische Unternehmen seinem Partner die Schuld für den Ausstieg gegeben ( wir berichteten).


Nun hat sich erstmals Perception zu Wort gemeldet und stellt die Sachlage völlig anders dar, als der Publisher. Demnach liegen nach Angaben des Entwicklers alle Rechte für eine Videospielumsetzung bei ihm und nicht bei JoWooD. Auch würden die Arbeiten an dem auf einer Fernsehserie basierenden Actionspiel keineswegs eingestellt und etwaige Probleme seien allein dem Publisher anzulasten, den man in den vergangenen neun Monaten zu einer besseren Zusammenarbeit bewegen wollte, was aber nicht gefruchtet habe. Vielmehr sei JoWooD in vielen Punkten vertragsbrüchig geworden und habe, nachdem Perception eine Frist bis zum 8. August gesetzt hatte, am 5. August eine inhaltlich falsche Presseerklärung veröffentlicht, um dem Entwickler zuvorzukommen. Dies werde man nun gerichtlich verfolgen, nachdem alle Vermittlungsversuche in der Vergangenheit gescheitert seien.

Man darf gespannt sein, wie sich diese Auseinandersetzung weiterentwickelt. Was nun aus dem Spiel wird, werden wohl die Gerichte klären müssen. Wir werden euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

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