Gewissheit ist etwas Tolles. Vor allem wenn seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr als Vermutungen und Andeutungen in der Luft hängen. Im Falle von „Starcraft 2“ ist es da schon ungemein beruhigend, wenn nach über zwei Jahren nun endlich ein fixes Datum steht. Los geht’s am 27. Juli – Protoss, Zerg und Terraner stehen schon in den Luftschleuschen, die Fangemeinde zittert bereits vor unruhiger Vorfreude.
Schwierig, da noch die Contenance zu wahren, wo man als Redakteur doch zu unbefangener Berichterstattung verpflichtet ist. Der Hype ist allerorten, seit dem Start der ersten Betaphase vor zwei Monaten sogar mehr als zuvor. Trotzdem haben wir versucht, unseren Puls mit aller Macht auf Normalniveau zu halten, sind ins windige Hamburg gereist und haben ein letztes Mal vor dem großen Release die Kampagne angespielt.
Tolle Missionen, spaßiger Multiplayer, großartige Gesamtpräsentation - alles was jetzt noch zum Megahit fehlt, ist eine tolle Story.AusblickViel war bisher nicht zum Thema Kampagne aus offizieller Richtung zu hören. Ein paar Bilder, Konzepte, dann auf der GC zwei Probemissionen – mehr nicht. Details zur Handlung gab es nie und - um gleich mal alle Hoffnungen im Vorfeld auszumerzen – wird auch dieser Artikel nicht bieten. Auf unserem Vorschautermin hieß es dazu nur: „Wir wollen, dass die Spieler überrascht und begeistert sind, wenn sie die Kampagne spielen – zu viel Einblick würde ja alles verraten.“ Klingt einleuchtend.
Ein mächtiger Laser soll uns den Weg in eine Tempelanlage der Protoss freibohren.Ist ja letztlich auch egal. Hauptsache die alten Gesichter kehren zurück, das alte Feeling. „Starcraft“ eben. Dass dem so ist, bewiesen schon unsere vergangenen Anspielsessions. Vor allem im Multiplayer-Modus sind die Ähnlichkeiten zum zwölf Jahre alten Erstling unverkennbar. „Toll!“, schreien die einen. „Stillstand!“, die anderen. Denn Spielmechanisch hat sich das Rad der Zeit im RTS-Genre deutlich an „Starcraft 2“ vorbeigedreht.
Interessant ist aber: Die letzte gute Kampagne eines Echtzeitstrategiespiels liegt nun auch schon acht Jahre zurück und geht – das ist der Witz - auf die Kappe von „Warcraft 3“ bzw. dessen Addon. Noch ein Blizzard-Titel. Es dürfte klar sein, worauf wir hinaus wollen: Wenn man sich auf eines verlassen kann, dann einen Singleplayer-Part samt packender Geschichte und spannender Missionen. Die Irviner wissen halt, was sie tun.
Spannend: Während wir die Terrazin-Gasadern anpumpen, fällt uns die KI in den Rücken.Was auf der GC nur spärlich durchblickte, manifestiert sich bei unserem neuerlichen Feldversuch nun umso mehr: Von den insgesamt 29 Terraner-Missionen haben wir fünf gespielt, die sich allesamt durch hohe Diversität auszeichnen. Stark unterschiedliche Auftragsziele, geskriptete Überraschungsmomente, Storytwists. Sicher, das sind keine revolutionären Formeln, aber Blizzard weiß zumindest, diese so gut wie möglich zu nutzen.
In unserer ersten Probemission sollen wir zum Beispiel den gut versiegelten Eingang eines Tempels per Riesenlaser einäschern. Also errichten wir zum Schutz unsere Basis rund um das schwere Gerät, wehren kleine Feindwellen ab – eine nette Fingerübung. Plötzlich packen die Protoss, die scheinbar ein heiliges Artefakt in der Tempelanlage verstauen, die ganz dicken Einheiten aus. Zur Abwehr dürfen wir jedoch selbst Hand anlegen, schalten auf manuelle Kontrolle und lasern mit unserem Hightech-Bohrer die Protosstruppen ins Nirvana.
Gesprächig: An Deck der Hyperion unterhält sich Raynor mit seiner Crew. Das wirkt lebendig.Solche Zeitdruckmissionen gehörten schon im Ur-Starcraft zu den besten Auftragstypen, denn hier konnte Blizzard die Spannungsschraube besonders fest anziehen. Es verwundert also wenig, wenn viele der Terraneraufträge dieses Prinzip bedienen. Gleich der nächste Auftrag wirft uns wieder in den Clinch mit den Protoss – dieses Mal sollen wir sieben Gasquellen anzapfen, um die – natürlich – ein Wettlauf entsteht. Sehr spannend.
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Irgendwie sehr ironisch...
Ist es nicht die Aufgabe eines Betaspielers genau die Fehler die du beschreibst aufzudecken, zu dokumentieren und an Blizzard weiterzugeben?
Eine Beta ist nunmal ein unfertiges Spiel. Und Betatesten heißt sowohl Spaß am Spiel haben als auch gleichzeitig indirekt dafür zu sorgen dass die Fehler ausgemerzt werden.
Ja, die Punkte, die du aufzählst gehören natürlich aufgebessert. Bis auf die Wegfindung stören mich diese auch.
Aber: Bisher hat das meinen SPielspaß net wirklich gemindert. Einfach einloggen, Match finden und loszocken.
Diese Details sind bestimmt schnell geändert. Zumindest hoffe ich das, am Geld wirds bei denen net scheitern.
Ich spiele die Beta jetzt seit 2 Monaten, und ich muss sagen, dass Spiel macht unheimlichen Spaß, aber die Zeit scheint meiner Meinung nach noch nicht so ganz reif zu sein.
Im normalen Spiel sind im Moment ein paar Maps enthalten, die zwar alle gut sind, aber recht wenige. Und wenn jetzt erst wenigste Wochen vor Release, wenn die Beta nochmal losgegangen ist, neue Maps getestet werden wird das Balancing, wofür Starcraft imo steht, mehr ein Reinfall werden.
Auch befinden sich im restlichen Spiel noch einige nervige features, wie einmalig unlustige wegfindung. Ja es mag besser sein als in manch anderem Spiel, aber es ist einfach der Fail, wenn alle Nahkämpfer von den Fernkämpfern, welche schneller sind (Zeals + Hetzer) geblockt werden und sich einen abbuggen. Auch in Sachen eingänge blocken ist noch nicht alles getan... Es ist schon sehr unlustig sich bei jedem vierten Kampf über die Wegfindungs-AI aufzuregen.
Ein weiterer Punkt ist das B-Net selber, welches wohl kaum das halten kann, was versprochen wurde:
Kein hauch von Clanunterstützung, nicht einmal öffentliche Chats.
Aber der wohl momentan größte Aufholbedarf besteht im Bereich der Funmaps. Es ist nicht wirklich möglich diese einwandfrei im B-Net zu spielen. Auch ist kein wirkliches Ordungsprinzip bei den bereits integrierten vorhanden, da man nur einen Ordner hat und die Maps höchstens nach "Popularität" sortieren kann. Auch in den Maps selber streikt Sc2, da bei jeder dritten, der Mapstart nicht immer klappt und dann alles durch irgendwelche Pfade überlagert wird, wodurch ein spielen unmöglich wird.
Auch bei den gepriesenen Features wir folgender Kamera und 3.person-view ist noch nicht alles ok:
Bei einer folgenden Kamera ruckelt sich das Spiel ab (nicht wegen PC-Leistung sondern wegen schlechter Programmierung) und bei 3. Person view kann man von Flüssigkeit erst gar nicht anfangen zu reden. Auch sind viele der Bewegungen so betrachtet noch nicht astrein...
Also das Spiel macht trotzdem einfach schon genial viel Spaß, aber Blizzard sollte sich äußerst ranhalten, und meinetwegen lieber ein bugfreies gutes Spiel zu Weihnachten rausbringen als ein verbuggtes, was den Ruf nur schadet (wir erinnern uns an Sacred 2)
Geht mir genauso.^^
ist die 6.! :)
allerdings immer ein anderes Thema oder Blickwinkel auf die Sache
Das geilste an der ganzen Sache ist ja: Ohne meine Arbeit wäre ich nicht halb so aktiv hier xD
Haben die heut Urlaub?
Im Gegensatz zu dir müssen die um die Uhrzeit noch arbeiten.
Man wird halt nur zur zeit etwas von SC2 überflutet und langsam ist es genauso nervig wie Lena Meyer-Ladruts song für Oslo. :P
Außerdem kann ich die Mission mit dem Bohrer, ohne sie selbst gespielt zu haben schon nicht mehr sehen :D
Nicht immer meckern: anwenden und selber gucken :).
Ich denke aber, in wenigen Wochen wirst du eine ganze Menge anwenden, lass dich überraschen :)
ps: zomfgwtflolwut 60€?!?!?!?!?!?!ß11ß1ß?!
bite zamzamah^^
Haben die heut Urlaub?
Meine Frage war allerdings berechtigt =). Weil auf Dauer fällt sowas auf =).
Nicht 29.Juli sondern 27.Juli.
Habt ihr auch eig Leute die die Texte nochmal gegenlesen???