Aller Anfang ist schwer: Im ersten Teil unserer Starcraft-History berichteten wir von der turbulenten Entstehungsgeschichte des RTS-Klassikers und dem riesigen Erfolg den die Veröffentlichung nach sich zog. Teil zwei unseres Specials bringt nun alle Fakten zum Addon "Brood War", dem phänomenalen Erfolg in Korea und versucht zu klären, warum Blizzards Echtzeittitel so erfolgreich ist.
Nachhall
Nach einem guten Jahr Starcraft setzt Blizzard nach und veröffentlicht die erste Erweiterung: "Brood War" sollte zwar das einzige Addon bleiben, genießt aber bis heute den Ruf, eines der umfangreichsten und besten Erweiterungspakete aller Zeiten zu sein. Neben einer neuen Kampagne für jede Rasse und frischen Einheiten für jede Seite wurde das Balancing nahezu perfektioniert. Darüber hinaus nahm die Story noch dramatischere Züge an, und selbst an die beliebten Zwischensequenzen hatte man gedacht. Die Spieler nahmen das kostengünstige Bonuspaket begeistert an - auch "Brood War" verkaufte sich wie geschnitten Brot.
Das Addon Brood War brachte neue Einheiten und eine komplette Kampagne.Der Erfolg ihres Titels verleitet Blizzard erstmals in der Firmengeschichte dazu, eine Konsolenportierung nachzuliefern. Im Jahr 2000 erscheint Starcraft in Kombination mit Brood War für Nintendo 64. "Stacraft 64" bleibt jedoch weit hinter den Erwartungen zurück. Gründe dafür gibt es viele. So fehlte die Sprachausgabe während der Briefings, die Cinematic-Sequenzen wurden gekürzt und einen Online-Modus gab es ebenfalls nicht. Außerdem war die Steuerung per Gamepad äußerst gewöhnungsbedürftig.
2002 will man das Franchise zum ersten Mal in die dritte Dimension hieven. Der Shooter "StarCraft: Ghost" sollte das Geschehen der Echtzeitschlachten aus der Sicht einer einzelnen "Ghost-Einheit" zeigen und die Handlung des Klassikers weiter vorantreiben - allerdings nur für Konsolenspieler. Doch die viel versprechende Stealth-Action entwickelt sich erneut zum Sorgenkind: Das externe Entwicklerstudio wird mehrfach gewechselt, Verschiebungen und kritische Stimmen aus den eigenen Reihen sorgen für Unmut. Vergangenes Jahr verschwand der Titel dann sogar endgültig von Blizzards Releaseliste. Derzeit liegt das Projekt offiziell auf Eis. Ob es doch irgendwann erscheint, bleibt ungewiss.



























Guter Artikel.
Selbst nach 10 Jahren training ist es noch keinem Spieler auch nur annähernd gelungen Starcraft perfekt zu spielen, es gibt immer Bereiche in denen man sich noch verbessern kann.
für mich die wohl bedeutenste figur in starcraft
ansonsten fetter artikel
Kerrigan hat den Overmind nicht getötet,das war Tassadar ;).
Ansonsten kann ich jedem die Bücher empfehlen,die machen mächtig Spaß.