Schon Ende 2018 gab es ein erstes Match zwischen Mensch und Maschine. Die künstliche Intelligenz von DeepMind, die den Namen Alphastar trägt, durfte in StarCraft 2: Heart of the Swarm gegen echte Profispieler antreten und hat sie meilenweit abgehängt. Und auch das Rematch zeigt, dass die KI den Spielern (wenn auch mit einem Haken) überlegen ist.

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Alphastar hat Matches gegen die Starcraft 2-Profis Dario Wünsch aka "TLO" und Grzegorz Komincz alias MaNa bestritten. Von insgesamt elf Matches konnten die Profis nur eines ganz am Ende gewinnen. Wie The Verge berichtet soll die KI zunächst Matches von echten Spielern studiert haben, bevor sie so lang gegen eigene Abwandlungen ihrer selbst angetreten ist, bis sie ihr Spiel perfektionieren konnte. Würde man das Ganze in Erfahrung umwandeln, hätte Alphastar etwa 200 Jahre Spielerfahrung in StarCraft 2.

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Kleine Einschränkungen der KI

Noch kann die KI nicht auf allen Gebieten glänzen. So spielt sie ausschließlich Protoss und muss auch gegen andere Protoss antreten. Dario Wünsch spielt Zerg und musste sich deshalb schnell umgewöhnen. Erst Komincz, der standartmäßig Protoss spielt, konnte das letzte Match für sich gewinnen. Dort wurden nämlich einige Faktoren verändert.

Die KI hat gewonnen, kann aber noch nicht in allen Bereichen punkten.

Die KI sieht normalerweise mehr als die Spieler. Sie hat eine Top-Down-Variante der gesamten Karte vor sich und kann dadurch schneller auf die Aktionen des Gegners reagieren. Im Steuern der Einheiten, dem sogenannten Micro-Management, konnte die KI die Spieler ebenfalls um Längen schlagen und sie einfach ausmanövrieren. Im letzten Match wurde der KI die Sicht eines normalen Spielers gegeben und der Trainings-Stand etwas zurückgeschraubt.

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