Die Welt dreht sich. Und sie dreht sich um StarCraft 2. Wings of Liberty und Heart of the Swarm sind momentan mitunter die erfolgreichsten PC-Titel weltweit. Und Legacy of the Void steht bereits in den Startlöchern. Wir haben auf der Gamescom 2011 in Köln mit Frank Pearce und Johnny Ebebrt gesprochen und den beiden ein paar Löcher in den bauch gefragt.
StarCraft 2: Heart of the Swarm - Gamescom 2011 Interview mit Frank Pearce und Johnny Ebbert5 weitere Videos
gamona: Jeder weiß, dass Kerrigan eine der Schlüsselfiguren in Heart of the Swarm sein wird. Könnt ihr uns etwas über die RPG Elemente erzählen?
Ebbert: Ich würde nicht das Wort „RPG“ benutzen. Wir halten das recht einfach. Wenn man Liberty gespielt hat, hat man Kerrigan als Naturgewalt kennen gelernt, die alle möglichen Arten der Zerstörung beherrscht und damit Armeen und Basen vernichten konnte.
Wir dachten, dass es cool wäre, wenn man in Heart of the Swarm die andere Seite kennenlernen würde und die Fähigkeit bekommt diese Zerstörungen selbst anzurichten. Am Anfang von Heart of the Swarm ist Kerrigan noch menschlich. Es ist ein Teil ihrer Reise, nach und nach ihre Kräfte zurückzubekommen und neue zu lernen. Wir nutzen eine bestimmte Spielmechanik, die wir „Kampffokus“ nennen.
Bei den Missionen, die ihr draußen spielen könnt, hat man die Wahl zwischen zwei Kampffokussen. Der erste heißt „Spec-Ops“ und ist ein eher zerstörerischer Weg. Er erlaubt dir, große Teile von Armeen zu zerstören. Der andere ist eher finster. Er heißt „Corruption-Fokus“.
Damit kann man den Feind schwächen und ihn dem Tod überlassen. Sie kann zum Beispiel einen ätzenden Schleim auf einen großen Teil einer Armee spritzen, so dass diese mehr Schaden von anderen Angriffen nimmt. +3 Schaden pro Treffer. Das kombiniert man am besten mit einer schnell angreifenden Einheit wie den Zerglings um schnell Schaden zu verursachen.
Mal Mensch, mal Zerg. Was wir aus Kerrigan werden?Ebbert: Ihre Stärke wächst im Verlauf der Kampagne, aber es gibt kein Levelsystem. Es ist simpler eher organischer Vorgang.
Ebbert: Wenn Kerrigan stirbt, wird es in den meisten Missionen – bis auf Kommandomissionen - so sein, dass sie in letzter Sekunde gerettet wird und dann in der Basis nach 60 Sekunden wieder respawnt.
gamona: Starcraft war ja immer eure Spieleserie ohne Helden, besonders mit Multiplayer. Ist es nicht so, dass man mit dieser Tradition widerspricht, wenn man eine Schlüsseleinheit wie Kerrigan in jeder Singleplayermission hat und sie immer stärker wird? Bricht das nicht mit der Logik, das Warcraft die heldenbasierte Serie ist und Starcraft eher das Spiel ist, das auf Basenbau und gut getimte Angriffe setzt?
Ebbert: Es ist richtig, dass der Starcraftmultiplayer nie über Heldeneinheiten verfügte. Aber schon im Original Starcraft hatte man spezielle Einheiten wie Fenix und Raynor auf seinem Vulture-Bike oder auch Kerrigan.
Von daher würde ich schon sagen, dass das Sinn macht, eine Kampagne um einen Helden zu machen. Auch in Liberty hat man Raynor und Tychus gespielt. Von einer Storyperspektive aus, ist es durchaus logisch Kerrigan in jeder Mission zu spielen. So wie wir das machen, macht es auch Spaß von einer Gameplayperspektive aus gesehen.
An der Spielmechanik wird sich weder in Heart of the Swarm noch in Legacy of the Void viel ändern.Ebbert: Ja, es wird sich sehr ähnlich wie früher spielen. Man hat die Evolutionskammer mit den Upgrades. Man fängt immer mit Tier 1 an, kann aber auch während der Kampagne auf Tier 2 und 3 upgraden. Mit der Evolutionskammer kann man auch Kerrigan verbessern. Es wird also Upgrades geben, die man während einer Mission erforschen kann.
gamona: Ich habe gehört, dass Tychus Findlay alles andere als tot ist und dass er in Heart of the Swarm wieder auftauchen wird. Kannst du dazu was sagen?
Ebbert: Ich kann definitiv sagen, dass ich dazu nichts sagen kann.
Ebbert: Ja, wir lesen die Foren. Wir haben extra Leute, die für uns die Foren durchsuchen und uns mitteilen, was die Leute über die Kampagne und über den Multiplayer sagen. Ja, wir beschäftigen uns mit dem, was die Fans meinen und berücksichtigen das.


























