In Korea erschüttert momentan ein riesiger Wettskandal die StarCraft-Szene. So gibt es scheinbar schon seit Jahren Absprachen zwischen E-Sportlern, um illegale Wetten zu beeinflussen.

StarCraft - Wettskandal erschüttert Korea

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StarCraft-Turnier in Korea
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Mittlerweile gibt es einige inoffizielle schwarze Listen, welche die verantwortlichen Spieler beim Namen nennen sollen. Darunter sind auch viele äußerst bekannte und erfolgreiche Progamer wie etwa sAviOr (mit bürgerlichem Namen Ja Mae Yoon), der auch schon BlizzCon Champion war.

So gab es diese illegale Wetten schon seit 2006, erst im Jahr 2008 nahm die Sache aber richtig Fahrt auf. Es wurden nämlich gezielt Spieler angesprochen, um ihre Matches zu manipulieren. Dahinter steckten pensionierte Progamer, ein ehemaliger Trainer sowie Kommentatoren und Szenereporter.

Doch es geht noch weiter, denn offenbar wussten auch die E-Sport Organisatoren davon und wollten das Problem selber lösen. Das blieb jedoch erfolglos und die Geschäfte zogen sie noch weiter in den Untergrund zurück. Es soll auch eine Konferenz zwischen beiden Parteien stattgefunden haben, in denen die Möglichkeit besprochen wurde, dass man miteinander koexistieren könne.

Mittlerweile wurde auch die koreanische Polizei eingeschaltet, welche aber nicht gegen die Organisatoren oder Spieler vorgeht, sondern nur die Wettseiten.

Da in Korea StarCraft schon nahezu ein Nationalsport ist, der auch von TV-Sendern übertragen wird, kann man sich die Ausmaße dieses Skandals gut vor Augen führen.

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