Das schwedische Studio Starbreeze wurde von der Polizei durchsucht. Computer sowie zahlreiche Dokumente wurden von den Behörden beschlagnahmt, mindestens eine Person verhaftet. Einige Verantwortliche des Publishers und Entwicklerstudios stehen unter Verdacht, Insider-Handel betrieben zu haben.

Overkill's The Walking Dead konnte nicht überzeugen.

Laut einem Statement von Starbreeze gegenüber Gamesindustry.biz ist das Unternehmen selbst unter keinerlei Verdacht. Jedoch sollen Finanzchef Sebastian Ahlskog und CEO Bo Andersson Klint Insider-Handel betrieben haben. So sollen sie Aktienanteile am Unternehmen im Vorfeld von schlechten Nachrichten abgestoßen haben. Im Wissen, dass diese News negative Auswirkungen auf die Aktien haben werden und so den Kurs stark nach unten treiben. Ahlskog soll Anteile im Wert von 320.000 Euro verkauft haben, während CEO Andersson Klint 1,8 Millionen vor den Berichten über die Finanzprobleme von Starbreeze liquidiert hat.

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Das Studio vor dem Aus?

Verantwortliche bei Starbreeze sollen Insider-Handel betrieben haben.

Starbreeze hat seit einiger Zeit enorme Probleme. Nachdem Overkill's The Walking Dead mehr oder weniger gefloppt ist, könnten zukünftige Projekte wie PayDay 3 nun auf der Kippe stehen. Wie es in den nächsten Tagen und Wochen mit dem schwedischen Studio weitergeht, berichten wir euch natürlich.