Endlich ist die Early Access-Phase von Starbound vorbei und das Adventure-Game wurde nun am 22. Juli 2016 ganz offiziell released und glänzt mit tausenden sehr positiven Reviews auf Steam. Fans von 2D-Spielen wie Terraria, dem geistigen Vorläufer von Starbound oder auch Stardew Valley werden ganz auf ihre Kosten kommen. Damit ihr mit eurem Raumschiff nicht den falschen Kurs einschlagt, haben wir für euch in diesem Guide einige Tipps und Tricks vorbereitet, die euch den Einstieg in Starbound erleichtern.

Starbound war ein klassisches Kickstarter-Projekt, das bereits 2012 ins Leben gerufen wurde. Viele Spieler unterstützten das Weltall-Bau-Simulationsspiel, das eine offene Welt samt Rollenspielcharakter mit sich bringt. Bald nahm sich Publisher Chucklefish dem Projekt an, beendete es erfolgreich, nachdem es bereits die Auszeichnung zum Indie of the Year 2013 erhielt und von PC Gamer zu den Top 100 der Greatest PC Games gezählt wurde.

Starbound - Tipps und Tricks für den Einstieg

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Mit eurem Raumschiff könnt ihr bei Starbound von Planet zu Planet fliegen. Findet hier Tipps und Tricks zum Aufbau-Spiel.
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Starbound – Tipps zum Raumschiff-Spaß

Ihr habt eure Heimat verlassen und seid nun allein in den weiten des Weltalls. Leider ist euer Raumschiff beschädigt und ihr habt nur eine Möglichkeit: Auf den fremden Planeten unter euch runterbeamen lassen und dort nach jenen Ressourcen suchen, die ihr zum Reparieren benötigt.

Bei Starbound kreiert ihr euch eure eigene Story, es gibt also im Grunde gar keinen falschen Weg, den ihr gehen könntet. Ihr könnt dabei zwischen der Rettung des Universums vor den Kräften, die euren Heimatplaneten zerstört haben und einer Erkundung der großen galaktischen Mysterien wählen oder ihr verzichtet auf eine heroische Reise, zu Gunsten der Kolonialisierung unerforschter Planeten.

Das Aufbau-Spiel ist sehr komplex und die Offenheit von Starbound könnte den ein oder anderen etwas abschrecken. Gerade deshalb können ein paar Tipps und Tricks ganz hilfreich sein.

Starbound - Tipps und Tricks für den Einstieg

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Ihr werdet bei Starbound ganz viele verschiedene Planeten bereisen und eigene Kolonien bauen.
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Starbound – Tipps und Tricks im Überblick

  • Buddeln: Da sich die meisten Rohstoffe unterirdisch befinden, müsst ihr möglichst bald eine Spitzhacke und eine Axt craften, um durch Gestein und anderes Material hindurch euch schnell einen Weg zu den Ressourcen unterhalb des Bodens graben zu können. So kommt ihr wesentlich schneller und effektiver an Rohstoffe als mit eurem Materialumwandler. Benutzt beim Graben sowohl die linke, als auch die rechte Maustaste, nur so kommt ihr an den vorderen und den hinteren Bereich der Gesteine ran.
  • Treibstoff: Euer Raumschiff muss natürlich angetrieben werden und dafür braucht es Treibstoff. Am Anfang bietet sich hier vor allem Kohle an, die ihr auf dem Planeten findet. Auf eurem Startplaneten ist sie meist gut verborgen. Stellt also am besten Kohle aus Holz her. Verbrennt dafür Holz in einem Ofen. Im späteren Spielverlauf könnt ihr auch andere Materialien als Treibstoff wählen, zum Beispiel Rubium. Wenn ihr in ein anderes Sonnensystem reist, dann kostet euch das 200 Treibstoff-Einheiten, wenn ihr jedoch innerhalb eines Sonnensystems lediglich den Planeten wechselt, dann müsst ihr keinen Treibstoff dafür zahlen. Ihr könntet also viele Treibstoffeinheiten und Rohstoffe sparen, wenn ihr euch ein Sonnensystem aussucht, das viele Planeten besitzt, die dicht beieinander sind.
  • Arbeitsstation: Ihr solltet euer Raumschiff für die wichtigsten Arbeiten nutzen. Richtet euch also hier eure Arbeitsstation ein, in der ihr beispielsweise Gegenstände herstellt. Stellt euch hier also sowohl eine Werkbank als auch einen Ofen auf und schafft euch mithilfe von Kisten und Schränken ein kleines Lager. So könnt ihr nämlich eure Ressourcen hier lagern, habt sie immer griffbereit und könnt euer Inventar leer behalten, um es bei Sammeltouren wieder zu füllen.
  • Sterben ist teuer: Wenn ihr sterbt, dann kostet euch das viel Geld, denn dann verliert ihr fast 30 Prozent eures Geldes, also Pixel, wie sich die Währung bei Starbound nennt. Darum solltet ihr immer genügend Bandagen bei euch haben. Diese könnt ihr ebenfalls selbst herstellen. Im späteren Verlauf solltet ihr euch auf jeden Fall eine Pixel-Presse zulegen. Hierin könnt ihr euer Geld einlagern.
  • Das Maximum herausholen: Klickt den Pfeil im Crafting-Menü nach links. So könnt ihr automatisch die maximale Anzahl an Gegenständen herstellen, solang dies eure vorhandenen Ressourcen hergeben. Das kann sich vor allem bei Bandagen lohnen, aber auch bei Barren oder anderem.
  • Heimatplanet: Mit der Zeit wird es dazu kommen, dass euer Raumschiff zu wenig Platz besitzt. In diesem Fall solltet ihr euch einen Planeten aussuchen, den ihr zum Heimatplaneten benennt und auf dem ihr auch eure Basis einrichtet. Dafür müsst ihr auf der Sternenkarte nur den gewünschten Planeten aussuchen, ihn annavigieren und auf „set home“ klicken. Um ihn als Heimatplaneten auswählen zu können, müsst ihr allerdings mit dem Raumschiff direkt über ihm schweben. Am besten als Heimatplanet geeignet sind große Dschungel-Welten, die sich im Alpha-Sektor befinden, denn hier lauern nicht allzu große Gefahren, dafür aber Unmengen an Rohstoffen.
  • Bewirtschaftung: Ihr braucht Nahrung und diese solltet ihr am besten auf eurem Heimatplaneten anpflanzen. Ihr benötigt zum Bewirtschaften eine Hacke, die ihr euch craften müsst, wenn ihr das nicht schon getan habt. Ihr müsst nämlich die erste Schicht eines Erdblocks abtragen, um die Samen einzusetzen. Zu Beginn wachsen die Pflanzen aber nur, wenn ihr euch auch auf dem Heimatplaneten befindet. Zum Ernten Klickt die Taste „E“ oder klickt das Mausrad an, so sammelt ihr sowohl die fertige Frucht als auch die Pflanze an sich und schafft so schnell Platz für mehr.

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    Euren Heimatplaneten könnt ihr bewirtschaften. Pflanzt Nutzpflanzen an und haltet euch Tiere.
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  • Rückwände: Das klingt zwar komisch, aber wir geben euch den Tipp, nicht zu vergessen, Rückwände an eure Gebäude, wie etwa eure Basis, zu bauen. Ihr solltet die hintere Ebene nicht vergessen, da euch sonst durch diese Öffnung hindurch Monster angreifen könnten oder andere Feinde. Haltet die rechte Maustaste gedrückt, um die hintere Ebene zu bebauen.
  • Markierungen: Manche Planeten sind riesig. Damit ihr also wisst, wo ihr eigentlich ursprünglich gelandet seid, solltet ihr gleich nach der Landung eine Markierung an dieser Stelle setzen, damit ihr sie wiedererkennt und nicht noch eine Runde Beutezug macht.
  • Werkzeuge: Ihr müsst Werkzeuge nicht jedes Mal neu herstellen, wenn diese abgenutzt sind, sondern könnt diese aufwerten, indem ihr ein hochwertigeres Erz verwendet. Zur Reparatur könnt ihr beispielsweise Kupfer in eure Hand nehmen und dann mit einem Rechtsklick auf das Werkzeug dieses solange reparieren, bis die Anzeige für den Abnutzungsgrad weg ist.
  • Ordnung muss sein: Ihr werdet im Laufe des Spiels eine Masse an verschiedenen Gegenständen sammeln. Um einen besseren Überblick über die Items zu haben, solltet ihr sie gleich von vornherein sortieren, zum Beispiel eine Kiste für die Erze, eine für Nahrungsmittel, einen Schrank für Waffen etc. Nur so könnt ihr auch alles wiederfinden.
  • Glas: Ihr könnt in eurem Steinofen sogar Glas herstellen. Dafür benötigt ihr ganz feinen Sand. Diesen findet ihr auf den Wüstenplaneten. Feiner Sand fällt in der Regel in sich zusammen, wenn ihr ihn abbaut.

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    Unser Tipp: Auf Wüstenplaneten findet ihr den feinen Sand, den ihr zum Herstellen von Glas benötigt.
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  • Meins!: Nehmt wirklich alles mit, was ihr auf euren Streifzügen findet. Ihr könnt eigentlich alles gut gebrauchen und überhaupt könnt ihr hinterher immer noch aussortieren.
  • Truhen: Wenn ihr unterwegs kleine Truhen findet, dann solltet ihr diese in jedem Fall mitnehmen. Sie besitzen 16 Plätze, ebenso, wie große Truhen, doch sie verbrauchen in eurem Lagerraum weniger Platz. Truhen und Schränke können übrigens übereinander gestapelt werden.
  • Stimpacks: Bei Stimpacks handelt es sich um nützliche Spritzen, die eurem Charakter eine kurzzeitige Verbesserung verpassen. Rote Stimpacks füllen euer Leben wieder auf, blaue lassen euch höher springen, grüne sorgen für Schnelligkeit und gelbe dafür, dass ihr leuchtet, wenn ihr euch nachts oder in Höhlen herumtreibt.
  • Kleidung und Kälteschutz: Bei Starbound gibt es zahlreiche Planeten, die auch alle unterschiedliches Klima, unterschiedliche Vegetation und verschiedene Atmosphären besitzen. Nicht immer ist es schön warm, wie im Dschungel. Ihr besitzt eine Temperatur-Anzeige am unteren Bildschirmrand, die euch sagt, wann ihr Wärme benötigt. Auf einigen Planeten müsst ihr euch nämlich vor der Kälte schützen. Die erste Rüstung, die ihr euch craftet, ist dafür besonders gut geeignet. Ihr könnt diese mit dem Spinnrad bzw. dem Spinning Wheel herstellen. Kleine Sonnen zeigen euch an, wie sehr ein Kleidungsstück euch wärmt. Leder erhaltet ihr, wenn ihr Gegner mit einem Bogen erledigt. Kurzfristig kann übrigens auch ein Lagerfeuer vor der Kälte schützen. Ihr könnt dieses alle paar Meter lang vor euch aufstellen.

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Bei Starbound gibt es Gegenden, in denen ihr euch vor der Kälte schützen müsst. Nehmt euch unsere Tipps zu Herzen.
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Starbound im Multiplayer: Tipps und Tricks

Wenn ihr euch erst im bereits vorangeschrittenen Spielverlauf dafür entscheidet, vom Singleplayer in den Multiplayer zu wechseln, dann büßt ihr in der Regel einige bereits freigeschaltete Rezepte und die Sternkarten ein. Das ist ärgerlich, weil ihr dann noch einmal die Boss-Monster beschwören müsst und dementsprechend die Sternkarten für die Sektoren Beta bis X herstellen müsst. Ansonsten könnt ihr nicht mehr so einfach dorthin reisen.

Selbst euer Heimatplanet ist dann futsch. Wollt ihr also in den Multiplayer-Modus wechseln, dann solltet ihr eure wichtigsten Gegenstände auf jeden Fall auf eurem Raumschiff lagern – also alle das, was ihr mitnehmen wollt und braucht. Multiplayer-Server könnt ihr übrigens über das offizielle Starbound-Forum finden.

Euer erstes Ziel im Multiplayer ist es, einen Planeten zu finden. Häufig gibt es hier eine Basis, die von mehreren Spielern gemeinsam genutzt wird. Oft findet ihr diese Basis nicht auf jenem Planeten, auf dem ihr gerade angekommen seid. Wenn ihr an einen bestimmten Ort gelangen wollt, dann könnt ihr die entsprechenden Koordinaten in das Navigationsprogramm im vorderen Teil eures Raumschiffes eingeben. Dafür müsst ihr den richtigen Sektor wählen und mit rechts solange herausklicken, bis ihr alle Sonnensysteme einsehen könnt.

Jetzt könnt ihr die X- und die Y-Koordinaten eingeben und nach dem Namen des Sonnensystems Ausschau halten. Klickt nun das Sonnensystem an und wählt dann den Planeten aus, um an die korrekte Nummer ranzukommen, die meist in römischen Ziffern dargestellt ist.

Unser Guide zu den Tipps und Tricks bei Starbound befindet sich noch im Aufbau. Sobald wir weitere Tipps für euch haben, werden wir diese hier ergänzen, es lohnt sich also, mal wieder vorbeizuschauen. Wenn ihr ein paar Tipps und Tricks für eure Spielerkollegen habt, dann schreibt diese doch gern in die Kommentare.