Die Ankündigung von Star Wars: The Old Republic vor einiger Zeit schlug gehörige Wellen in der MMO-Welt: Mit den erfahrenen Entwickler von BioWare und der zugkräftigen „Star Wars“-Lizenz im Rücken, erwarten viele Spieler einen Titel, der gar Blizzards Schlachtross gefährlich werden könnte.
Nach unserem Besuch bei Lucas Arts in San Francisco Ende Oktober waren wir jedenfalls schon ordentlich angefixt – und wollten mehr wissen. Daher haben wir Creative Director und Lead Designer James Ohlen persönlich zum Interview gebeten.
This interview is also available in English at incgamers.com.
Vous trouverez une version française de cette interview sur le site Mondes Persistants.
gamona: Star Wars: The Old Republic wird bekanntlich von BioWare in Austin entwickelt, nicht im BioWare Hauptquartier in Edmonton. Wer verbirgt sich hinter BioWare Austin eigentlich, und was haben die Jungs vor SW:TOR gemacht?
James Ohlen: BioWare’s Austin-Studio wurde 2006 gegründet und hat sofort mit der Entwicklung von Star Wars: The Old Republic begonnen. Tatsächlich überlegt BioWare bereits seit gut zehn Jahren, ein MMO zu entwickeln, und hat nur auf eine günstige Gelegenheit gewartet, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Viele der Entwickler von SW:TOR arbeiteten früher an Ultima Online.Austin war als Standort schon immer ganz vorne in der Entwicklung von Online-Spielen – schließlich wurde hier mit Ultima Online Ende der 90er gewissermaßen der Grundstein für das ganze Genre gelegt. Seitdem ist die Stadt ein wahrer Talent-Pool, zudem sind die Lebenshaltungskosten recht moderat – das macht Austin perfekt, um ein neues Studio aufzubauen. Das dort ansässige Team bildet eine gute Mischung aus erfahrenen MMO-Entwicklern und kundigen Rollenspiel-Machern aus unserem Edmonton-Studio.
gamona: Wie viele Mitarbeiter arbeiten denn an dem Spiel?
James Ohlen: Ich kann keine genaue Zahl nennen, aber derzeit arbeiten mehr als hundert Leute bei BioWare Austin vollzeit an dem Spiel. Hinzu kommen natürlich noch andere Partner, die mit in das Projekt involviert sind, und natürlich einige Mitarbeiter bei Lucas Arts.

























die filme sind ( abgesehen von den neuen, die nicht zählen) der älteste teil, auf dem das universum konstruiert wurde. glücklicherweise gehört zu sw aber heute noch sehr viel mehr. kotor etwa basiert auf den 40 jahre vorher angesiedelten "tales of the jedi" comics. vermutlich hat bioware "300 jahre nach kotor" ausgewählt weil sie dachten damit grenzenlose freiheit zu haben. dabei haben sie schon bei kotor extreme fehler gemacht die dann als "retcon" eingestuft wurden. ich hasse dieses wort...
naja dass sie raumschiffe so designen wie sie in den Filmen sind, was ist daran falsch? sind die filme nicht SW?
ich habe einige eklatante mängel in der handlung gefunden und die designs von elitetroopern, raumschiffen und co. sind dermaßen offensichtlich aus den filmen geklaut, dass es fast schon eine beleidigung ist. ich glaube außer den filmen und ihrem eigenen spiel haben die sich noch nie was von sw angeguckt.
wir werden sehen, oder " immer in bewegung die zukunft ist...
Aber die aufgezählten Games von Amras bestätigen, das ein MMOG nur Erfolg hat, wenn einem nicht zuviel versprochen wird.
Ich kann nur hoffen, das bei Bioware niemand eingestellt wird, der anfängt den Leuten das blaue vom Himmel zu erählen.
Komisch bei der Sache ist nur, das Leute immer wieder diese Firmen verteidigen, die einen Mist verkaufen mit der Entschuldigung, es ist nich so einfach ein MMOG zu entwickeln. Da haben diese Spieler recht, aber einfacher wäre es von Anfang an, den Leuten weniger zuversprechen.
Mit hohen Erwartungen in ein Spiel einzusteigen und dann zu erleben, das die Hälfte oder sogar mehr als die Hälfte nicht vorhanden ist, ist mehr als enttäuschend. Und ein MMOG Spieler , der verarscht wurde und eine Menge Geld ausgabg, wird dem Spiel keine 2te Chance geben.
Dennoch bin ich auf Bioware's Versuch mehr als gespannt - fand ich doch bisher ausnahmslos ALLE Bioware spiele sehr sehr gut. Die Zeit wird zeigen, ob hier wirklich etwas tolles rauskommt
MfG
Eine große Lizenz heißt nicht gleich das hier der neue MMO Schlager kommt. Wenn einen die letzte Zeit etwas gelehrt hat, dann das die großen Lizenzen gerne einmal hoch gelobt werden und dann Abstürzen wie eine Bleiente. Ich werf hier einfach mal Age of Conan und Warhammer Online in den Raum, schaut man auf die jüngere Vergangenheit. Diese MMO's sind wohl weit hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben, was sich nicht zuletzt in schwindenden Userzahlen ausdrückt.
Schaut man noch ein wenig weiter zurück kann man ebenso Titel nennen wie, Tabula Rasa vom Urvater der MMO's Richard Garriott, oder Vanguard. Ich bin mir sicher man findet noch mehr Titel die in der Weite der MMO's verschollen sind. Was soll das alles nun ausdrücken? Ich möchte nur einen kleinen Denkanstoss geben, wie mit den Erwartungen zu MMO's derzeit umgegangen wird und wie die Realität aussieht.
Ich bin kein WOW Spieler mehr, wenn das nun manche denken mögen, aber ein MMO mit einer Erfolgsstory wie WoW wird es wahrscheinlich nicht mehr geben. Dazu kam WoW zu einem Zeitpunkt auf den Markt, der nicht hätte besser sein können. Andere MMO's hatten den Weg geebnet und Blizzard nahm die Planierraupe und baute daraus eine Autobahn. Leider scheint diese Autobahn zur Zeit so voll und verstopft zu sein, das kein MMO wirklich sein Ziel erreicht.
Ja man hat fast das Gefühl, die Spieler selber sind es leid im MMO Stau zu stehen und sind den MMO's überdrüssig geworden.
Was denk ihr dazu? Nur mal ein Denkanstoß
Tolle Story gut und recht, aber wenns auf kosten einer offenen Welt geht, dann find ichs nimmer gut.
Ich brauch das gefühl, dass ich mich in ein und derselben Welt bewege, wie all meine Mitstreiter und keine zerhackte Welt wie bei AoC oder Gild Wars. Wenn alles nur noch aus einzelnen Instanzen besteht, kommt bei mir kein MMORPG feeling auf.
Dann spiel doch D&D Online, wenn es denn so toll ist...
Mann, wie kann man nur so negativ auf ein Interview reagieren? Bist Du von Beruf Defätist?
Im Endefekt bin ich aber guter Dinge, da mit BW aus der Seele spricht, wenn sie sagen, Story sei essentiel und für die Motivation und Char-Entwicklung sehr wichtig.
Das wird was.