BioWares kommendes Star Wars: The Old Republic könnte das letzte große MMORPG sein, welches auf ein Abo-Modell für die Finanzierung setzen wird.
Immer mehr MMORPGs schlüsseln auf Free2Play umDas zumindest ist die Meinung von John Smedley, Chef von Sony Online Entertainment. Laut ihm würde stattdessen das Free2Play-Modell künftig zum neuen Standard in dem Genre gehören - und irgendwann käme der Zeitpunkt, an dem die Spieler auch kein anderes Modell mehr akzeptieren würden.
"Die ökonomischen Zeiten sind im Moment sehr hart und die regelmäßig anfallenden Gebühren sind da etwas, das du jeden Monat auf der Rechnung deiner Kreditkarte findest. Für einige Leute beginnt das Sparen damit, solche Gebühren von der Rechnung zu streichen", sagte Smedley.
Nach Angaben von Smedley hätten 40 Prozent aller Kunden, die ihren Account bei Everquest 2 kündigten, als Entscheidung für diesen Schritt die monatlichen Gebühren angegeben.
Diese Aussage überrascht keineswegs. Erst kürzlich berichteten wir, dass die Umsätze mit Abo-Modellen stark gesunken sind und stattdessen Mikrotransaktionen immer beliebter und auch erfolgreicher werden.
So sackte der Markt im letzten Jahr um 5 Prozent ab, was einen Rückschritt von 1,66 Milliarden US-Dollar auf 1,53 Mrd. US-Dollar entspricht. In den Jahren zuvor hingegen stiegen die Umsätze um 10 bis 21,6 Prozent an.
Beim Mikrotransaktions-Modell sieht es rosiger aus: 2010 stiegen die Umsätze um 24,2 Prozent von 909 Mio. auf 1,13 Mrd. US-Dollar.






















Eine Online-Welt ist eine Dienstleistung - ich zahle dafür, dass die Welt ordentlich geführt und weiterentwickelt wird.
Pay-2-Win zahlt sich nur für einige Nischen aus, z.B. Shooter (die aktuell ja wie Pilze aus dem Boden sprießen...) oder, kurzfristig, für 4.klassige Möchtegern-Online-Welten.
Wer als Publisher oder Entwickler kein Interesse an der langfristigen Pflege eines Produkts hat, sollte ehrlicherweise ein Single-Player-Spiel veröffentlichen.
Auf der Entwicklerseite kommt noch dazu, dass nur die "Erschaffer" einer Onlinewelt zu Helden aufgeblasen werden - die Gruppe, die den Laden am Laufen hält und weiterentwickelt wird mit Verachtung gestraft.
Interessantes Blog dazu (aus 2009):
www.eldergame.com/.../the-warcraft-live-teams-b-squad
DLC sollten ja auch die Zukunft der Spiele sein genauso wie DRM, was sich die Pseudo-Marktforscher oder bzw Chefs vorstellen wie sich der Markt entwickelt trifft selten ein.
F2P haben zurzeit den Vorteil das bei MMO es lange dauert, bevor man merkt was für ein Mist man spielt. Wodurch Bewertungen durch Spiele Magazine oder Seiten einfach nichts aussagen, weil die Langzeitmotivation bei MMOs zurzeit das Wichtigste Element ist, und das dauert nun mal bis man weis ob das Spiel das liefert.
Naja die Zeit wirds Zeigen jedoch halte ich das ganze für Unsinn
Grüße
Moone
Es gibt eigentlich nur einen Ordentlichen Wirklichen F2P Titel und das ist ROM (auch wenn ich das Spiel nicht mag) aber es hat als F2P gestartet, die meisten F2P die Geld einfahren sind nunmal Ehemalige P2P gewesen HDR, WAR, AOC das heißt nicht das das F2P Model erfolgreich ist, weil diese Spiele nicht nach diesem Model entwickelt wurden.
Auch gehen Entwickler anders ran bei einem F2P, bei jedem P2P zahlen erstmal 1-2 Millionen Spieler 50 Euro für die Box, damit sind allein die Entwicklungskosten der meisten Spiele gedeckt. Bei F2P Titeln dauert es erstmal eine Zeit bis die Kosten wieder drin sind, was heißt, dass die Investoren da weniger Geld reinstecken möchten, weil sie am Ende vielleicht doch noch zuzahlen müssen. Das spiegelt sich in der Qualität der Spiele wider die Wir auf dem Markt haben.
Weiterhin schein man die Aktuelle Marktlage vollkommen zu vernachlässigen, denn zurzeit herrscht ein Mangel an P2P Titeln, nachdem Rift untergegangen ist und WoW selbst Verluste bei den Abonnenten hat, da diese einfach gesättigt von WoW sind.
Betrachtet man wie viele F2P Titel herauskommen (jeden Monat 2-3) und zieht man die ehemaligen P2P Titel sowie Rom ab so wird für das Einzelne Spiel nicht mehr viel übrigleiben. Es bleibt nun mal ein großer Unterschied ob 4 Spiele 1 Milliarde machen oder 100 Spiele.
"Nach Angaben von Smedley hätten 40 Prozent aller Kunden, die ihren Account bei Everquest 2 kündigten, als Entscheidung für diesen Schritt die monatlichen Gebühren angegeben."
Tut mir leid aber hier muss ich einfach sagen das die Statistik die du hier bringst nicht aussagekräftig ist. Zunächst einmal hat Everquest 2 gerade einmal 100.000 Spieler (Mitte 2010) selbst wenn wir annehmen das 100.000 Spieler ihre Accounts gekündigt hätten, wären das gerade einmal 40.000 Daten bei c.a 20 Millionen MMO Spielern als:o 0.2% der Spieler.
Weiterhin ist die das nur in Bezug auf ein Spiel das ist so als würde man schauen warum die Linken nicht gut abschneiden und dann das auf alle Parteien erweitert. Wären das 40.000 aus allen spielen dann könnte man die Statistik verwenden so ist sie einfach nicht Repräsentativ.
Was man auch gern vergisst die Leute die kein Geld ausgeben wollen sind nicht diejenigen die diese Spiele über Wasser halten oder die Gewinne einfahren, Wenn diese zu F2P Titeln wechseln dann sind die eigentlich nur Belastung für die Server weil sie kein Geld einbringen, damit ist das Argument einfach Sinnlos.
Das Sony das behauptet wundert mich nicht nachdem FF so ein grandioser Fehlschlag war und dann noch die Sachen mit den Account Daten der PS und PSP Spielern kein wunder das dort keiner mehr Abos beziehen will.
Und ganz abgesehen davon hieß es vor zwei Jahren auch schon das die F2P die Zukunft seien, dennoch höre ich von keinem F2P das sie unglaublich Erfolge erzielen und Geld machen ohne Ende. Aber es ist ein P2P Model was schon ohne einen festes Release Datum 1,5 Millionen Vorbesteller hat.
Ein Spiel wie WoW oder Old Republic lässt sich aber problemlos mit einem (guten) online shop finanzieren.
Das Spiel macht gute gewinne (teilweise besser als bei Abos) und der Spieler kann wenn der Shop richtig designt wurde so viel Zahlen wie er will ohne sich benachteiligt zu fühlen wenn er nichts ausgiebt.
Auch wenn es kein MMO ist aber League of Legends macht es vor. Champions lassen sich über ingame oder echtem Geld kaufen, aber selbst die teuersten Champions lassen sich in relativ kurzer Zeit durch ingame Geld erkaufen.
...
Oder man macht es wie Blizzard und nimmt Abo Gebühren UND hat einen Shop, so melkt man seine Kuh natürlich richtig (Ich mag WoW!)
Ich hab WoW und Guild Wars gespielt und beides sind hervorragende AAA Spiele trotz des unterschiedlichen Zahlungsmodells. Ich persönlich freue mich sehr auf Guild Wars 2 und auch wenn ich zugegebener maßen ein kleiner GW fanboy bin, warte ich trotzdem gespannt auf ein neues Blizzard MMO, da beide Firmen für mich eindeutig für hohe Qualität stehen.
Schlussendlich ist es aber eigentlich ziemlich egal ob nun Abo oder Online-Shop, wenn das SPIEL gut ist, sind die Leute auch gerne bereit was zu zahlen, egal wie.
Ich habe lange zeit WoW gespielt und habe mich wirklich nie abgezockt gefühlt mit den 13 € im Monat.
Der Support war meiner Meinung nach immer gut und Blizzard hat sich im gesamten wirklich sehr sehr viel Mühe gegeben.
Immer wieder neue Inhalte, Instanzen, Schlachtfelder, Gebiete usw.
Was Inhalte und das liebevolle Design anbelangt fährt WoW für mich sowas wie Guild wars jederzeit an die wand.
Ein Abo modell ist Fair!
Jeder zahlt das gleiche und ist im Spiel selbst dafür verantwortlich was er erreicht.
Wo kommt man bitte hin wenn man sich Vorteile im Spiel mit bargeld erkauft?
Ich zahle gern eine feste Summe für das gesamte Paket, aber wenn ich für einzelne virtuelle Gegenstände mit echtem Geld bezahle fühlt sich das für mich einfach krankhaft an.
Für Star Wars the old Republic kann nur ein Abo Modell in Frage kommen.
Ein Spiel mit soviel Inhalt würde mit einem F2P Modell gnadenlos untergehen.
Die Leute wollen einen festen Betrag zahlen und ungebremst das gesamte Spiel genießen.
EA pumpt keine 200 mio. in ein Spiel ohne sich über Ihr Zahlungsmodell im klaren zu sein. Trend hin oder her.
an diesem tag werde ich feiern nicht weil es ich es nun spielen kann .. ich würde es niemals spielen auch wenn ich ein großer warcraft fan bin aber ich will den könig der online games in den free2play pool stürzen sehen und die armen süchtigen nun in einer welt begrüßen in der sie im monat 13 oder 15 € (jeh nachdem was es momentan kostet) mehr im monat haben um zu überleben .... ^^
Teuer ist SWTOR ganz sicher, aber groß? Wieviele zahlende Abonnenten hat es denn? Hmm...
Vor dem Release wurden schon viele MMOs "groß" gelobt....
Du hast den Text net verstanden. -_-
Teuer ist SWTOR ganz sicher, aber groß? Wieviele zahlende Abonnenten hat es denn? Hmm...
Vor dem Release wurden schon viele MMOs "groß" gelobt....
F2P Spiele sind auch nicht bei den Kunden beliebter als Abospiele. Die Betreiber können nur mehr Geld damit aus den Spielern melken. Die meisten als F2P Spiele "wiedergeborenen" Titel bieten auch das alte Abomodell weiterhin an. Dann ist man Premiumkunde mit Vorteilen. Aber weil es sich ja nun offiziell F2P nennt kann man ja nun ungeniert damit anfangen alle möglichen Crafting, Levelup, Bonusschub, Rufgegenstands, Pferde, Klamotten und andere Schunditems zu verkaufen. Und zwar an die Nichtpremium UND die Premiumuser. Am Ende müssen die interessierten und engagierten Spieler 2 - 3mal soviel ausgeben wie früher und die F2P Einmalchecker lassen vielleicht auch noch 5 € da.
Kein Spiel wurde durch die Umstellung auf Free to play jemals besser. Kein Free to play Spiel war nur aufgrund des Bezahlmodells jemals besser als ein Abogame. Allerdings scheint man mit dem Verkauf einzelner Gegenstände und Boni mehr zu verdienen als mit einem Abopreis der fair und für alle Spieler gleich ist.
Am meisten stört mich das die Entwickler und Publisher es immer so darstellen möchten als wäre F2P für die Spieler und Kunden eine Verbesserung. Aber das ist es einfach nicht. Es ist nur für Sie selbst gut. Ich wäre tatsächlich weniger beleidigt wenn die das einfach zugeben würden.
Danke du sprichst mir aus der Seele !!!!!
F2P Spiele sind auch nicht bei den Kunden beliebter als Abospiele. Die Betreiber können nur mehr Geld damit aus den Spielern melken. Die meisten als F2P Spiele "wiedergeborenen" Titel bieten auch das alte Abomodell weiterhin an. Dann ist man Premiumkunde mit Vorteilen. Aber weil es sich ja nun offiziell F2P nennt kann man ja nun ungeniert damit anfangen alle möglichen Crafting, Levelup, Bonusschub, Rufgegenstands, Pferde, Klamotten und andere Schunditems zu verkaufen. Und zwar an die Nichtpremium UND die Premiumuser. Am Ende müssen die interessierten und engagierten Spieler 2 - 3mal soviel ausgeben wie früher und die F2P Einmalchecker lassen vielleicht auch noch 5 € da.
Kein Spiel wurde durch die Umstellung auf Free to play jemals besser. Kein Free to play Spiel war nur aufgrund des Bezahlmodells jemals besser als ein Abogame. Allerdings scheint man mit dem Verkauf einzelner Gegenstände und Boni mehr zu verdienen als mit einem Abopreis der fair und für alle Spieler gleich ist.
Am meisten stört mich das die Entwickler und Publisher es immer so darstellen möchten als wäre F2P für die Spieler und Kunden eine Verbesserung. Aber das ist es einfach nicht. Es ist nur für Sie selbst gut. Ich wäre tatsächlich weniger beleidigt wenn die das einfach zugeben würden.
Ein anderer Ansatz ist jedoch noch weit vernünftiger, nämlich der, pro Spiel unterschiedliche Finanzierungsmodelle anzubieten anstatt nur einem einzigen, so dass jeder Interessent sich das aussuchen kann was ihm zusagt. LotRO macht es vor. Aber auch damit, ein insgesamt faires F2P anzubieten wie GW und GW 2, kommt man schon einmal weiter. Jeder tut den Geldbeutel lieber auf, wenn er sich nicht genötigt oder verarscht fühlt.
Das F2P wird langfristig sicher nicht verschwinden, muß sich aber hin zu einem besseren Preis-Leistungsverhältnis bewegen, denn irgendwann hat auch der Letzte gemerkt, wenn er verarscht wird, und dann ist mit Abzockmodellen Sense.
Gruß Missy
Also ergibt sich insgesamt gerade mal eine Veränderung von ca. +3,5% beim Gesamtumsatz von Abo+F2P. Sprich, was beim einen flöten geht kommt beim anderen drauf. Wenn man jetzt noch berücksichtigt das einige in die Jahre gekommene Abo-Spiele auf F2P umgestiegen sind, dann sehe ich hier ganz sicher kein Argument gegen Abo-Modelle. Um das wirklich beurteilen zu können ist das Zahlenmaterial viel zu dünn. Auch das Wow Kunden verliert liegt sicher eher an der gepflegten Langeweile als am Abo-Modell.
Unabhängig davon kann ich mich nicht daran erinnern wann Herr Smedley das letzte mal etwas substanziell Richtiges von sich gegeben hat. Man sollte ihn vielleicht mal fragen warum sich diese Erkenntnis erst jetzt, nachdem DCUniverse mit dem Abo-Modell fast an die Wand gefahren worden ist, bei ihm einstellt.
wörd
lg, Ralph
Denn wenn man ein Spiel aktiv spielt würde man im f2p modell viel mehr geld ausgeben.
Natürlich sind die Publisher darauf aus da sie hier mehr einnehmen können. aber ich denke die comm wird sich dagegen stemmen.
HdRO hat z.B. ein super F2P Angebot, ich spiele es ohne für etwas (ausser den Erweiterungen) zu zahlen und komme perfekt durch.
Die F2P Spiele die hier als neu angesehen werden, laufen in Asien meist bereits mehrere Jahre. (z.B. Flyff, Florensia) Daraus werden halt von den Publishern hier, riesige Melkkühe geschaffen.
Wir sind nur das Abstellgleis der F2P MMOs die meist kommen wenn sie ausgedient haben....
Vor allem ist auch die Frage, ob Abogebühren das Grundproblem oder eher die Höhe das Thema ist. Dann bringt auch ein F2p nix, bei dem ich am Ende das dreifache zahle, Und komm mir keiner mit GW2. Das Spiel soll lt. Entwicklern gar nicht ewig gespielt werden, sondern durch und dann bei kostenpflichtigen Erweiterungen nochmal eine Zeit lang. Solche Aussagen haben oft gezeigt in den letzten Jahren, dass die Spieler am Ende nichts von einem Wechsel (hier Abo zu F2P) haben, nur die Publisher.
Das ist aber Unsinn. Spieler kehren einem Spiel nicht dem Rücken wegen der Gebühren (zumindest nicht primär), sondern weil es entweder schlecht ist, oder keine neuen Herausforderungen mehr bietet. Baut ordentliche Spiele und ihr könnt als Finanzierungsmodell nehmen wozu ihr Lust habt.
Diese ganze F2P Scheisse ist einfach verlogen und falsch. Wer "state of the art" sein will, wird in solchen Spielen fast immer mehr als die lächerliche Abogebühr hinlegen müssen.
Mit Hybridmodellen könnte ich mich vielleicht noch anfreunden, aber dann will ich als Premiumkunde mit monatlichem Beitrag mehr als nur 20% Rabatt im Itemshop haben ( idealerweise alle relevanten Spieleinhalte außer irgendwelchem Funkram ).
Und die Leute die free to play lieber mögen sind hinterher die gearschten, die müssen dann nämlich mehr als 15 Euro im Monat ausgeben im Shop um mitzuhalten oder den collen Conent zu bekommen.
Aber man sieht ja in unserer Gesellschaft, Geiz ist Geil und am Ende kostet es doch ...