Jedi Knight III: Jedi Academy (PC-Test)
von Peter Georgi ( [magic.url protocol="http" domain="www.game-radio.net" url="www.game-radio.net"]www.game-radio.net[/magic.url])

Möchten Sie noch mal zur Schule gehen?Jedi Academy gibt Ihnen Gelegenheit dazu. Zehn Jahre nachdem Luke Skywalker den bösen Imperator im dritten Star-Wars Film besiegte, hat er sich auf Yavin eingerichtet und bildet nun an

seiner Jedi Akademie fleißig neue Lichtsäbelschwinger aus.

Sie sind Jaden Korr und auf dem Weg zu Ihrem ersten Schultag. Erst werden Sie von einem nervigen Klassen-kameraden im Shuttle vollgelabert und dann stürzt selbiges auch noch mitten im Dschungel von ab.

Star Wars: Jedi Knight: Jedi Academy - Trailer 2003

Da Sie als einziger Jedi Anwärter ein selbstgebasteltes Lichtschwert besitzten, dürfen Sie natürlich den Weg für die anderen frei machen und stoßen prompt auf die Kollegen von der dunklen Seite der Macht. So aufregend der Schulweg auch sein mag, der Unterricht ist noch viel spannender... Nachdem Sie die Schüler wohlbehalten bei Meister Skywalker abgeliefert haben, beginnt auch gleich die Unterweisung. Kyle Katarn, der Held aus Dark Forces und den zwei vorherigen Jedi Knight Titeln, nimmt sich Ihrer persönlich an und hat auch gleich ein paar Missionen für Sie parat.

Diese können in beliebiger Reihenfolge absolviert werden. Die Wahl treffen Sie allerdings nur in einem langweiligen Menu in dem Sie auch vor jedem Auftrag Ihre Fähigkeiten in den Machtkünsten, wie Heilen oder Würgegriff, per Punktvergabe erweitern. Standartfähigkeiten wie höher springen oder schneller laufen werden automatisch erhöht.

Star Wars: Jedi Knight: Jedi Academy - Ein Kultspiel geht in die Fortsetzung! Ist Teil 3 gelungen?

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Abwechslung satt
Haben Sie diese lästige Arbeit erledigt geht Jedi Academy aber in die Vollen. Noch nie war ein Star Wars Titel so abwechslungsreich: Mal müssen Sie sich durch einen führerlosen Zug kämpfen um ihn zu stoppen, ein anderes mal rennen Sie um Ihr Leben vor einem Rancor davon. Kenner der Filme und Bücher werden sich über viele bekannte Schauplätze und prominente Gaststars freuen:

Auf dem Eisplaneten Hoth erkunden Sie per Tauntaun die Ruinen der Echo Basis. Chewbaka hilft Ihnen in Mos Eisley eine Söldnertruppe auszuheben und auf Ord Mantell wartet ein zünftiges Duell mit Boba Fett.
Standartaufgaben wie "Basis infiltrieren und alles niedermachen" gibt es zwar auch, doch sind diese immer nett verpackt und mit vielen Überraschungen versehen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Ihre Missionsziele schlagartig ändern. Zum Beispiel wird ein Schiff, aus dem Sie gerade entkommen wollen plötzlich von Tie-Jägern angegriffen und Sie müssen die Störenfriede mit den Bordkanonen erst beseitigen, bevor es weitergehen kann. Nach fünf oder sechs dieser kleinen Aufträge wartet eine große Mission auf Sie, die die Handlung weiter vorantreibt. Bis zu Ihrem Abschluss und der Rettung der Galaxis werden Sie insgesamt zwanzig mal ausrücken müssen.

Packshot zu Star Wars: Jedi Knight: Jedi AcademyStar Wars: Jedi Knight: Jedi AcademyRelease: XBox: 19.12.2002
PC: 3. Quartal 2003
kaufen: Jetzt kaufen:

Alte Waffen neue Schwerter
Bei so vielen Herausforderungen brauchen Sie natürlich die beste Ausrüstung. Insgesamt stehen Ihnen neun Kanonen zur Verfügung, vom Blaster bis zum Raketenwerfer, von denen aber alle aus dem Vorgängerspiel nahezu unverändert übernommen wurden.Diese Faulheit der Designer fällt aber nicht ins Gewicht, da Sie sowieso die meiste Zeit mit dem Lichtschwert unterwegs sind - und hier hat sich viel getan. Raven hat sich bei den Moddern umgesehen und auf die Wünsche der Fans reagiert. Endlich gibt es Doppelschwerter, wie Darth Maul eines in Episode Eins benutzte. Wer lieber den Kampfstil von Anakin aus Episode Zwei mit zwei Schwertern gleichzeitig bevorzugt, wird ebenso bedient.

Puristen können natürlich traditionell mit einem Schwert kämpfen und dürfen dann wie im Vorgänger jederzeit aus drei Stilen wählen. Die Bedienung geht dabei erstaunlich leicht von der Hand und mit ein wenig Übung laufen Sie elegant an Wänden entlang oder veranstalten die wildesten Sprungkombos.

Die Bösen
Natürlich warten jede Menge Gegner darauf von Ihrem Schwert tranchiert zu werden. Die meisten davon sind allerdings hinlänglich aus den Vorgängern bekannt.Dennoch gibt es neues zu entdecken. Besonders haben mir die Sturmtruppen in ihren mechanischen Kampfanzügen gefallen. Diese sind sogar für ausgewachsene Jedis eine harte Nuss.

Mehr Abwechslung hätte man aber schon erwarten können. Ständig meucheln Sie die immer gleichen Söldner oder dunklen Jedi, wo doch das Star Wars Universum noch so viele unterschiedliche Rassen parat hält.

Die KI lässt die Bösewichter relativ clever agieren. So laufen sie zum Beispiel davon wenn Sie mit dem Lichtschwert auf sie zustürmen. Danach gruppieren sie sich neu und greifen aus der Entfernung wieder an. Hin und wieder kommt es aber vor, dass einer von ihnen dabei eine Klippe herunterfällt, aber ein bisschen Panik ist ja verständlich...

Spaß mit Freunden
Da der geübte Spieler die spannende Solokampagne an einem Wochenende durchgezockt, ist ein solider Mehrspielermodus Pflicht.

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Neben den Standartmodi wie Capture the Flag und Deathmatch gibt es wieder das Duell, indem Sie sich in Zweikämpfen nach dem K.O. Prinzip mit anderen Spielern messen. Dabei sind nur Lichtschwert und Machtfähigkeiten erlaubt.

Die beste Art das Spiel mit Freunden zu erleben ist jedoch der neue Belagerungsmodus.Hierbei handelt es sich um einen Taktikshoter, in dem Rebellen und Imperium um eine Basis kämpfen. Jedes Team besteht aus mehreren Spezialisten wie Sprengmeister, Aufklärer oder Jedikämpfer und muss mehrere Missionsziele erreichen. Zum Beispiel müssen die Imperialen die Echo Basis auf Hoth einnehmen und dafür, wie im Film, erst den Schildgenerator mit einem Kampfläufer zerstören. Die Rebellen haben natürlich die Aufgabe das mit allen Mitteln zu verhindern.

Die helle und die dunkle Seite...
...des Pixels. Jedi Academy benutzt wie der Vorgänger eine aufgebohrte Version der betagten Quake3 Engine, wobei man ihr das Alter nicht ansieht. Hochauflösende Texturen, detaillierte Charaktere und schicke Lichteffekte sorgen für Grafikpracht auf hohem Niveau. Wie gewohnt erschallt in Star Wars Titeln der Film Soundtrack von John Williams.

Ein besonderes Lob hat die Sprachausgabe verdient: Die Sprecher sind sehr gut und Charaktere aus den Filmen wie Luke Skywalker werden von den Original-

Synchronstimmen gesprochen. Vorbildlich: Fremdsprachenfans können im Soundmenu auch die englische und französische Version und Wort und Schrift einstellen. Doch es gibt auch ein paar kleine Kritikpunkte: Viele Levels wirken durch übermäßige Leerflächen sehr steril und ein paar Raumelemente wiederholen sich zu oft.

Die Kampfanimationen sind das beste, was derzeit über die Bildschirme flimmert, allerdings sehen die Laufanimationen sehr unrealistisch aus. Man hat ständig das Gefühl in Zeitlupe zu schreiten, anstatt zu rennen.Der Hardwarehun-ger von Jedi Academy hält sich vornehm in Grenzen. Ab einer GeForce4Ti und 1GHz Prozessor läuft das Spiel bei 1024x768 Pixel angenehm flüssig. Einige Zeitschriften und Internetseiten haben davon berichtet, dass getarnte Gegner bei DirectX8 Karten extremes Ruckeln verursachen.

In der Verkaufsversion ist davon aber nichts zu spüren. Mit einer DirectX9 Karte werden nur bessere Lichteffekte und schärfere Texturen auf den Bildschirm gezaubert.Hierbei handelt es sich um einen Taktikshoter, in dem Rebellen und Imperium um eine Basis kämpfen. Jedes Team besteht aus mehreren Spezialisten wie Sprengmeister, Aufklärer oder Jedikämpfer und muss mehrere Missionsziele erreichen. Zum Beispiel müssen die Imperialen die Echo Basis auf Hoth einnehmen und dafür, wie im Film, erst den Schildgenerator mit einem Kampfläufer zerstören. Die Rebellen haben natürlich die Aufgabe das mit allen Mitteln zu verhindern.

Die helle und die dunkle Seite...
...des Pixels. Jedi Academy benutzt wie der Vorgänger eine aufgebohrte Version der betagten Quake3 Engine, wobei man ihr das Alter nicht ansieht. Hochauflösende Texturen, detaillierte Charaktere und schicke Lichteffekte sorgen für Grafikpracht auf hohem Niveau. Wie gewohnt erschallt in Star Wars Titeln der Film Soundtrack von John Williams.

Ein besonderes Lob hat die Sprachausgabe verdient: Die Sprecher sind sehr gut und Charaktere aus den Filmen wie Luke Skywalker werden von den Original-

Synchronstimmen gesprochen. Vorbildlich: Fremdsprachenfans können im Soundmenu auch die englische und französische Version und Wort und Schrift einstellen. Doch es gibt auch ein paar kleine Kritikpunkte: Viele Levels wirken durch übermäßige Leerflächen sehr steril und ein paar Raumelemente wiederholen sich zu oft.

Die Kampfanimationen sind das beste, was derzeit über die Bildschirme flimmert, allerdings sehen die Laufanimationen sehr unrealistisch aus. Man hat ständig das Gefühl in Zeitlupe zu schreiten, anstatt zu rennen.Der Hardwarehun-ger von Jedi Academy hält sich vornehm in Grenzen. Ab einer GeForce4Ti und 1GHz Prozessor läuft das Spiel bei 1024x768 Pixel angenehm flüssig. Einige Zeitschriften und Internetseiten haben davon berichtet, dass getarnte Gegner bei DirectX8 Karten extremes Ruckeln verursachen.

In der Verkaufsversion ist davon aber nichts zu spüren. Mit einer DirectX9 Karte werden nur bessere Lichteffekte und schärfere Texturen auf den Bildschirm gezaubert.