Das Kampfgeschehen bietet zwar bereits durch die menschliche Komponente sehr viel Überraschungsmoment, mit der die bei mangelnden Mitspielern eingesetzten Bots nicht mithalten können und lediglich als Kanonenfutter herhalten müssen. Das Drumherum wurde allerdings fein inszeniert und die 12 unterschiedlichen Karten bieten allerhand Abwechslung - auch in Form unterschiedlicher nutzbarer Vehikel.
Leider kommt es immer wieder zu Rucklern.Dummerweise leiden die Schlachten unter einer doch recht schwerfälligen und unnötig sperrigen Steuerung. Schnelle Schwenks, um auf Beschuss zu reagieren, sind daher kaum möglich. Hier hat man im Vergleich zum Vorgänger leider überhaupt keine Fortschritte gemacht. Noch schlimmer sind die Kamera-Probleme in beengten Bereichen, wo es plötzlich zu unvorhersehbaren Perspektivwechseln kommt und euch die Übersicht mitunter völlig verloren geht.
In einem Mehrspielermatch ist so etwas natürlich völlig inakzeptabel. Die umständliche Tastenbelegung kann zudem auch von der automatischen Zielaufschaltung nicht kompensiert werden, aktuelle Titel wie Killzone: Retribution haben das schon viel besser gemacht.
Ein weiterer Schlag ins Kontor der "Technikabteilung" von Star Wars: Battlefront - Elite Squadron ist die teilweise sehr instabile Framerate. Immer wieder kommt es zu Rucklern, obwohl sich die FPS ohnehin auf einem sehr niedrigen Niveau befinden. Teilweise wird der Spielablauf so träge, dass Eingaben nur mit spürbarer Verzögerung angenommen werden. Das lässt sich zwar vielleicht mit den großen Spielfeldern und viel gleichzeitig stattfindender Action erklären, entschuldbar wird das dadurch jedoch nicht. Zumal viele Texturen sehr matschig und auch die meisten Charakter-Animationen ziemlich hölzern wirken.
Die Version für den DS ist etwas abgespeckt.Immerhin wurde ein tadellos funktionierendes Klassensystem integriert, dass euch viele Freiheiten bei der Personalisierung eurer Recken gibt und bei dem sich viele Waffen spürbar voneinander unterscheiden. Außerdem wird eine gute Waffen- und Vehikel-Balance an den Tag gelegt, da die Upgrades der Spielfiguren durch ein Währungssystem limitiert sind und immer nur bestimmte Ausrüstungsgegenstände einsetzbar sind.
Als zusätzliches Schmankerl habt ihr außerdem noch Zugriff auf den Modus "Galaktische Eroberung". Hier werden rundenbasierte und strategische Komponenten, bei dem ihr einen Kampf um verschiedene Planetensysteme ausfechtet, mit den übrigen Actionelementen kombiniert. Für die eine oder andere zusätzliche Spielsession reicht das aus, lange fesseln wird euch das jedoch nicht.
von LucasArts, Rebellion DevelopmentsGenre: 3rd-Person Shooter, ActionDS, PSP: 6.11.2009Freigegeben ab 16 Jahren
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