Schon als kleiner Junge war ich immer auf Seiten der Rebellen. Klar, das Imperium um Darth Vader ist natürlich viel cooler. Aber ich wollte immer Luke Skywalker oder Han Solo sein. Beim Gamescom-Anspieltermin zu Star Wars Battlefront 2 stellte man mir die alte Frage: „Imperium oder Rebellen?“ Und in guter Tradition entschloss ich mich für die Rebellen und trug mehrere Runden Weltraumschlachten auf der Map „Fendor“ aus. Und was soll ich sagen: Ich durfte sowohl Luke Skywalkers X-Wing, als auch Han Solos Millennium Falke steuern. In diesem Sinne ging also ein kleiner Kindheitstraum in Erfüllung, auch wenn Star Wars Battlefront 2 natürlich nur ein Videospiel ist. Der Hands-on zufolge aber ein verdammt spaßiges.

Spürt die Macht im Trailer zu Star Wars Battlefront 2:

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Die auf der Gamescom vorgestellte Demo-Version hätte von der Ausgangslage kaum einfacher sein können: Die Rebellen überfallen einen Sternenzerstörer des Imperiums und wollen diesen vernichten. Die imperialen Truppen wiederum müssen die eigene Armada verteidigen.

Star Wars: Battlefront 2 - Auf in den Kampf: X-Wing vs. Tie-Fighter

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Die Kampfschiffe des Imperiums wirken riesig im Vergleich zu den wendigen Jägern.
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Beide Seiten sind mit zehn Spielern vertreten. Jeder Pilot hat jeweils drei Raumschiffe mit je drei über die Schultertasten aktivierbaren Fertigkeiten zur Auswahl. Auf der Seite der Rebellen gab es X-, A und Y-Wing, beim Imperium Tie Bomber, Tie Fighter und Tie Interceptor. Die X-Wing-Jäger etwa verfügen über eine R2-Einheit, die Schäden repariert. Mit den berüchtigten Protonentorpedos samt Zielpeilung richten sie dagegen mehr Schaden an als mit ihren Lasersalven. Es sei denn, ich überlade die Kanonen mit der dritten Fertigkeit.

Die Einheiten steuern sich alle einen Hauch anders. Der X-Wing ist wendig und fliegt schnelle Kehren, der Y-Wing dagegen bewegt sich eher träge, verfügt dafür aber über stärkere Geschütze und eine dickere Panzerung.

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Die Generatoren des Sternenzerstörers befinden sich natürlich im Inneren, was für halsbrecherische Momente sorgt.
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Das haut dich um!

Ich mochte bereits die Weltraumgefechte im ersten Teil, doch Entwickler DICE legt in Star Wars Battlefront 2 in puncto Inszenierung noch mal eine Schippe drauf. Die Grafik, die Musik und die Soundeffekte – das alles kreiert eine tolle Stimmung. Und spätestens, wenn mir die Funksprüche des Kommandoschiffs kratzig in die Ohren dröhnen, fühle ich mich an den legendären Zielanflug auf den Todesstern erinnert.

Star Wars: Battlefront 2 - Auf in den Kampf: X-Wing vs. Tie-Fighter

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In den Weltraumschlachten geht’s im Spielmodus Zehn-gegen-Zehn zur Sache.
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Spielerisch gibt sich Star Wars Battlefront 2 dagegen eher genügsam. Symbole weisen mich überdeutlich auf die nächsten Missionsziele hin. So verlaufen die Gefechte stets in mehreren Phasen: Zunächst muss man Geschützstellungen ausschalten, danach die Schildgeneratoren deaktivieren und zum Schluss den Sternenzerstörer direkt attackieren. Die Steuerung erweist sich als angenehm direkt und aufgrund der nur wenigen Spezialtalente als nicht zu komplex. Schließlich muss ich keine Schildenergie verschieben oder andere strategische Entscheidungen treffen.

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Nichts ist befriedigender, als wenn nach getaner Arbeit ein Sternenzerstörer in Flammen aufgeht!
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Die Weltraumschlachten sind schneller und vor allem unkomplizierter Spaß. Nach spätestens einer Runde habe ich mich mit dem Handling angefreundet und wage immer riskantere Manöver. Das Ergebnis: Ich crashe bei wilden Sturzflügen immer wieder und zerschelle an der Oberfläche der Sternenzerstören. Schwere Tie Interceptor zerstören kleinere Rebellenjäger einfach, indem sie auf Kollisionskurs gehen.

Mit jeder gelungenen Aktion – also beispielsweise dem Abschuss andere Jäger – sammle ich Battle Points. Mit diesen erhalte ich für eine Runde Zugriff auf spezielle Raumschiffe, zum Beispiel den Millennium Falcon (inklusive Chewie als Kopilot) oder Boba Fetts Slave I. Diese Spezialgleiter verfügen über stärkere Waffensysteme und drastisch stärkere Schilde. Mit ihnen richtet ihr also viel Schaden an und heizt euren Widersachern ordentlich ein.