Star Wars: Battlefront 2 hat keinen einfachen Stand bei den Gamern. Die Lootboxen und das Fortschrittssystem haben dafür gesorgt, dass die Community vorsichtig geworden ist. Nun wird jedes Spiel aufgrund seiner Mikrotransaktionen beäugt. Nun gibt es aber noch weitere Auswirkungen für Electronic Arts.

Schadet die Herabstufung EA auf lange Sicht?

Denn die Bank "Morgan Stanley" hat sich dazu entschieden, die Aktienerwartungen des Unternehmens zu senken. Der Kurs, der für die nächsten zwölf Monate erwartet wird, wurde nun von 126 Dollar auf 120 Dollar gesenkt. Damit hat EA in Sachen Aktienattraktivität eine neue Kategorie erreicht. Vorher wurde das Unternehmen als "Overweight", also besonders attraktiv für Investoren, eingestuft. Nun, nach dem Shitstorm rund um Star Wars Battlefront 2, steht EA bei "Equalweight", also einer neutraleren Stufe.

Die Gründe für die Herabstufung

Analyst Brian Nowak erklärt die Gründe für die Herabstufung. Die Verkaufszahlen von Star Wars Battlefront 2, die über Dritte bereitgestellt wurden, zeigen, dass die Marke von 13 Millionen verkauften Einheiten nicht - wie geplant - erreicht werden kann. Stattdessen wurde sie auf zehn Millionen abgesenkt. Deshalb - und aufgrund der fehlenden Einnahmen durch die Mikrotransaktionen von Star Wars Battlefront 2 - hätte man sich zu diesem Schritt entschieden.

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